Zoo Halle – Geburten, Jungtiere und Neuzugänge

zooIm halleschen Bergzoo hat sich in den ersten Wochen des neuen Jahres schon viel getan. Nachwuchs hat sich eingestellt und neue Tiere sind in ihre Gehege gezogen:

– Als erster Nachwuchs 2013 kamen 3 Girgentanaziegen zur Welt. Sie sind am Kleintierhaus untergebracht und sind bei schönen Wetter auf der Außenanlage zu sehen. Die Beiden Böckchen und das Weibchen haben drei verschiedene Mütter.

– Am 12. Februar gebar Lamamutter Parma ein schwarzes Stutenfohlen. Damit ist die Kleine das erste schwarze Lama in der Gruppe. Marla, wie das Fohlen heißt, hat noch umgeknickte Ohrenspitzen, blaue Augen und sieht ihrem Vater sehr ähnlich.

– Am 19. Februar wurde ein Zackelschaf geboren und auf den Namen Caruso getauft. Besonders stolz sind die Pfleger darauf das Caruso der erste junger Bock ist, der seit längerem im Zoo geboren wurde.  Zackelschafe gelten als bedrohte Haustierrasse. Der Zoo Halle hat jetzt insgesamt 7 Zackelschafe. (1 Zuchtbock, 5 Weibchen sowie das  Neugeborene)

– Seit Anfang 2013 sind im Affenhaus in einer Vitrine 10 Schreckliche Pfeilgiftfrösche eingezogen. Der Name dieser gelb gefärbten Jungtiere ist Programm. Sie gehören zu den giftigsten Tieren überhaupt. Allerdings nehmen die Frösche das Gift mit ihrer natürlichen Nahrung auf. Da diese in Europa nicht vorhanden ist, verliert sich die Giftigkeit bei den Nachkommen.

– Balistare sind von der Ausrottung unmittelbar bedroht. Deshalb haben die Zoos ein internationales Programm zur Erhaltung dieser nur in Bali vorkommenden Vögel initiiert. Der Zoo halle konnte nun von verschiedenen Zoos insgesamt 4 Stare übernehmen und beteiligt sich damit am internationalen Erhaltungsprogramm.  Die Vögel sind in der Fasanerie untergebracht und bei gutem Wetter oft in der Außenvoliere zu sehen.

– Auch „Wasser Hasen“, es handelt sich dabei in Wirklichkeit um Goldringel-Leporinos aus der Familie der Salmler aus dem südamerikanischen Amazonas- und Orinokogebiet, sind eingetroffen. Mit Blick auf das nahende Osterfest ist deren Name „Leporino“ recht amüsant, denn er  kommt aus dem spanisch-italienischen Sprachraum und bedeutet so viel wie „Hase“. Die Fische besitzen nämlich wie diese zwei vorstehende Zähne, mit denen sie Wasserpflanzen bis zur Wurzel abweiden können. Die insgesamt 15 Exemplare sind derzeit nur ca. 10 cm groß, können aber eine stattliche Größe von bis zu 30cm erreichen.  Zu sehen sind die „Wasser Hasen“ im Aqua-Terrarium des Grünen Leguans im Raubtierhaus.

– Leopard-Schützenfische, die großen Unbekannten! Ursprünglich aus Myanmar kommen leben Sie dort vermutlich im Sittang-River. Sie gelten als eine nur wenig erforschte Fischart. Momentan sind die insgesamt 5 Exemplare noch etwas „scheu“ und verstecken sich in den dunklen Winkeln Ihres neuen Zuhause, aber mit etwas Geduld kann man sie im Aqua-Terrarium der Wasseragamen im Raubtierhaus beobachten, wo sie passend zu Ihrem Zunamen untergebracht sind.

Diese schön gezeichneten Panda-Saugbarben kommen ebenfalls aus Myanmar und leben dort in Bächen. Sind nahe Verwandte der „Knabberfische“ welche auch in der Medizin zur Behandlung von Hauterkrankungen, bei der Fußpflege oder bei Wellnessanwendung eingesetzt werden. In Ihrem natürlichen Umfeld ernähren sich vor allen von Algen und sollen dies nun auch im Aqua-Terrarium der Wasseragamen tun, um dessen Wasser länger sauber zu halten. Die stattliche Gruppe von insgesamt 30 Fischen würde damit zur echten Hilfskraft unserer Tierpfleger.

Quelle: Zoo Halle