Woman in Jazz – Frauenpower vom Feinsten im Februar in Halle

Selbst die Veranstalter hatten nicht mit solchem Andrang bei der Pressekonferenz zum Festival „woman in jazz“  gerechnet. Bis auf den letzten Platz war der Saal gefüllt. Das zeigt, welche Bedeutung die Veranstaltung inzwischen weit über Halle hinaus hat. Einer der Veranstalter, Ulf Herden (Foto rechts), erläuterte Programmhöhepunkte.  In seiner achten Auflage bietet das Festival an zehn Tagen, von Freitag, 1. Februar  bis Sonntag, 10. Februar 2013, ein hochkarätiges Programm mit internationalen Künstlerinnen, auch drei Uraufführungen sind dabei, darunter Mysteries Of Life – The Händel Experience  „Based on the music of „THE MESSIAH“mit MAKIKO und Cristin Claas & l’arc six und die Staatskapelle Halle „In einem Meer von Tönen“.

Eine Symbiose aus Jazz und Tango ist am Donnerstag, 7. Februar 2013 um 20 Uhr in der OPER HALLE zu erleben, wenn Malia (Malawi/GB) und  Lily Dahab (Argentinien/Deutschland) ihr Konzert geben. Eine Deutsch – Französische Begegnung gibt es aus Anlass des 50-jährigen Jubiläum des Èlysèe – Vertrages  am Freitag, 8. Februar 2013, um 20 Uhr in der OPER HALLE mit Angelika Niescier (Deutschland/USA) und Isabelle Olivier (Frankreich). Diese Veranstaltung wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Im Programm sind auch wieder eine Jazz Lounge genau wie der City-Jazz, einen  Workshop wird es  diesmal nicht geben, doch dazu später mehr. Im Vorfeld gibt es mehrere Ausstellungen, darunter eine im Literaturcafé Buchkunst im Hauptbahnhof mit Fotos von Rüdiger Schestag, der die Jazzmusikerin Olivia Trummer bei ihren Konzerten und Proben über mehrere Monate begleitete. Auch Master-Studenten der Hochschule Merseburg stellen eine Präsentation zusammen, sie wird im Intecta Kreativquartier zu sehen sein und soll einen interaktiven Charakter tragen.

Um ein breit gefächertes Publikum anzusprechen, gibt es wieder eine Filmnacht im PUSCHKINo, das seit Kurzem eigenständig ist:  JAZZFILMNACHT „KLAPPE Die 2.!“, Dienstag, 5. Februar 2013, 18 Uhr PUSCHKINo.

Mitveranstalter und Marketingchef Janis Kapetsis(Foto links)  lobte die langjährigen und zuverlässigen Sponsoren aus Halle, darunter die EVH, die Sparkasse, das Bauunternehmen Papenburg oder der MDR, eine „bittere Mandel“ sei aber auch darunter, denn es gäbe „Null“ ‚Unterstützung vom Land Sachsen Anhalt, das bedeute in diesem Jahr auch, dass man auf die Nachwuchsarbeit in Form des Workshops verzichten müsse. Kapetsis weiter, es sei für ihn unverständlich, dass so ein erfolgreiches Projekt nicht unterstützt werde.

Tristan Preuk vom Stadtmarketing Halle betonte, dass man sehr froh sei über das Engagement der Veranstalter, die dieses internationale Event  in Halle etablierten, solche Veranstaltungen  seien für Halle sehr wichtig, gerade weil das Festival in einer eher veranstaltungsarmen Zeit  stattfindet. Im Kanal  Halle-Lobbyisten sei auch ein Film über das Festival im Netz und Übernachtungsangebote zum Festival gäbe es auch. Mehr Information:  http://www.womeninjazz.de/

Gisela Tanner www.tannertext.de