Woman in Jazz am Wochenende

womanjazzlogoHerausragende international und national bekannte Jazzmusikerinnen gestalten die Konzerte zum Festival am Wochenende  in der Oper Halle und in der Konzerthalle Ulrichskirche:

 Am Freitag, in der Oper Halle, eröffnet die Saxofonistin  Angelika Niescier einen  Konzertabend, der sich als eine deutsch – französische Jazzbegegnung präsentiert.  Die Jazzecho – Preisträgerin spielt mit ihrem deutschen Quartett Sublim. Jazzthing schreibt: „Die beste deutsche Jazzplatte der letzten zehn Jahre“! Andere Journalisten nennen die polnisch-deutsche Musikerin die „aufregendste Saxofonistin Deutschlands“. Tatsächlich sind es komplexe Stücke, die Angelika Niescier ihrem Publikum präsentiert. Ihre weit gereiste Band ist mittlerweile bestens eingespielt und spielt die komplexen Kompositionen von Bandleaderin Angelika Niescier unmittelbar und druckvoll. Jazzfreaks werden beeindruckt sein. Den zweiten Teil des Abends gestaltet die französische Musikerin Isabelle Olivier. Als künstlerische Leiterin der Métamorphose Arts Company erkundete die Französin Isabelle Olivier die Harfe auf eine ganz neue Art und Weise und entwickelt ihre eigene Mischung aus Jazz, Klassik, zeitgenössischer und traditioneller Musik. Nach Halle kommt Isabelle Olivier im Quartett in einer äußerst spannenden Besetzung. Sie wird von David Venitucci am Akkordeon und  Louis Moutin am Schlagzeug und erstmals in Deutschland von der Jazzsängerin Brigitte Jacquot begleitet.

 Der Samstag in der Oper bietet eine ganz enge Verknüpfung zwischen Jazz und klassischer Musik. Eröffnet wird der Abend durch die in Estland geborene und heute in der Schweiz lebende Jazzsängerin Ingrid Lukas. Ingrid Lukas, die mit einer fast klassischen Besetzung spielt, Céline-Giulia Voser; Cello, Michel Gsell, Gesang, Geige, E-bass und Patrik Zosso, Schlagzeug, hat sich zu einer Künstlerin entwickelt, die sich mit dem Stillen und Ernsthaften ebenso auskennt wie mit dem Wunderlichen, Fröhlichen und Überschwänglichen. Ihre einzigartige Stimme bewegt sich durch all die Stimmungen und Strukturen ihrer wunderschönen Songs mit vollkommener Leichtigkeit, immer wieder überraschend und nie den Klang des Vertrauten verlierend. Das Finale in der Oper gestaltet die japanische Pianistin Makiko Hirabayashi. Sie hat das Festival „Women in Jazz“ für die Uraufführung ihres Projektes – „MAKIKO – Mysteries Of Life – The Händel Experience“ ausgewählt. Die japanische Ausnahmepianistin Makiko Hirabayashi setzt sich kompositorisch und interpretatorisch mit Händels Messias auseinander. An ihrer Seite die legendäre Percussionistin Marilyn Mazur und der singende Bass von Klavs Hovman. Unterstützt wird das Projekt vom Thomas Prokein Quartett aus Leipzig und dem Kammerchor der Martin-Luther-Universität aus Halle.

Beide Konzerte beginnen um 20 Uhr.

Das Abschlusskonzert des diesjährigen Festivals wartet mit einem Gipfeltreffen des weiblichen Jazzpianos auf. Dabei sitzen sich zwei der besten europäischen Pianistinnen in einem Konzert an zwei Flügeln gegenüber. Die Italienerin Rita Marcotulli – schon mit Chet Baker, Joe Henderson, Billy Cobham und Pat Metheny zu hören – trifft auf Julia Hülsmann, die Lyrikerin des deutschen Jazz. Beide Künstlerinnen gehören in der Jazzszene Europas zu denen, die unbeirrt ihren eigenen musikalischen Weg gehen. Das Abschlusskonzert des Festivals am Sonntag in der Konzerthalle Ulrichskirche beginnt um 17 Uhr.

 Weitere Informationen oder auch Resttickets über www.womeninjazz.de

Quelle: Ulf  Herden