Wochenende bei den Saalebulls

Die Saalebulls informieren:
2:0, 2:1, 1:0 – so lauten die Drittelergebnisse der beiden Wochenendspiele der Saale Bulls. Zusammengerechnet macht dies jeweils ein 5:1 – am Ende konnten jedoch nur 3 Punkte auf der Habenseite verbucht werden. Der Grund ist ganz einfach – jeweils das Heimteam konnte am Ende jubeln. Doch der Reihe nach:
Am Freitag präsentierten sich die Bulls vor 3000 Zuschauern in der prall gefüllten Volksbank Arena von ihrer besten Seite und konnten sich am Ende über einen 5:1-Erfolg freuen. Auch wenn das Ergebnis deutlich erscheint – es war ein schweres Stück Arbeit für die Jungs von Jiri Otoupalik, wie die beinahe ausgeglichene Schussbilanz beweist. Doch am Ende setzte sich die Erfahrung der Bulls durch, die sich durch Tore von Sevo (2), Kolozvary, Bigam und Sochan den Sieg sichern konnten. Auch Martin Miklik gelang mit einer Vorlage sein gestecktes Ziel und erzielte seinen 400.Pflichtspielpunkt im 04-Trikot. Den Aufreger des Abends gab es dann unmittelbar vor Spielende, als der bis dato beste hallesche Spieler des Abends, Verteidiger Daniel Sevo, dreißig Sekunden vor der Schlußsirene mit einer Matchstrafe vorzeitig zum duschen geschickt wurde und somit für das Derby am Sonntag gesperrt war.
Am Sonntag ging es dann erstmals in dieser Saison nach Taucha, wo die Partie gegen die Icefighters Leipzig auf dem Programm stand. Und wie schon all die Jahre zuvor taten sich die Bulls gegen die Messestädter in dessen Heimspielstätte erneut sehr schwer.
Nicht nur die äußeren Begleitumstände (ungewohnte Location, kleinere Eisfläche,…) dürfen als Gründe für die 1:5-Niederlage herangezogen werden. Die Gastgeber waren druckvoller und vor allem im Powerplay deutlich effizienter. Es war für die Bulls einer dieser Tage, an dem einfach nichts passte und den man am besten ganz schnell vergessen muss. In den ersten knapp dreißig Spielminuten sah man sich meistens in der eigenen Hälfte eingeschnürt und musste sich den Angriffen der Icefighters erwehren. Mit dem 0:4 in der 27.Minute, der anschließenden hallschen Auszeit sowie dem durchgeführten Torhüterwechsel (Johnson kam für den gestern stellenweise unglücklich aussehenden Haloschan) stabilisierte sich die Leistung des MEC und man konnte direkt den Anschlusstreffer durch Robin Slanina (29.) erzielen – die Vorlagen kamen von Troy Bigam sowie von dem sein 250.Spiel für die Bulls verteidigenden Kai Schmitz.
Danach war man die bessere Mannschaft, doch das Aufbäumen gegen aufopferungsvoll kämpfende Icefighters, die noch auf 5:1 erhöhnen konnten, kam zu spät. Unerfreulich aus Sicht des MEC war der Verlust zweier weiterer Spieler: Zu dem aufgrund seiner Matchstrafe gesperrten Sevo gesellten sich gestern noch Kapitän Thiede (Spieldauerstrafe) sowie Verteidiger Wunderlich mit einer klaffenden Gesichtswunde hinzu.
Quelle: MEC Halle