Wie geht es weiter mit den Saalbulls

Eissporthalle - ehemalige SpielstätteGimritzer Damm

saalebullsDie Auswirkungen des Saalehochwassers sind noch jetzt zu spüren, auch bei den Saalebulls, denn die Eissporthalle wurde stark beschädigt. In der vorigen Woche  nun unterzeichneten die Stadt Halle, die HALLE MESSE, der MEC 04 und der ESV einen Vertrag, um den Eissport für die kommenden Jahre zu sichern. Wie die Saalebulls informieren, war während der Vertragsverhandlungen  zwischen den beteiligten Akteuren absolutes Stillschweigen gegenüber der Öffentlichkeit hinsichtlich der Vertragsdetails vereinbart, daher die Information erst jetzt.

Zum Inhalt des Vertrages:
Für maximal vier Saisons finden demnach die Eissportler an der HALLE MESSE ihr neues Domizil. Während dieser Zeit wird die Stadt eine neue Eissporthalle errichten. Es werden dafür mehrere Standorte geprüft, Favorit ist und bleibt für Stadt und Vereine der Standort am Gimritzer Damm. Aufgrund des geplanten Verlaufs des neuen Schutzdamms wird diese zukünftig Hochwassersicher sein. Spätestens ab der Saison 2017/18 werden die Saale Bulls also in der neuen Eishalle auf Punktejagd gehen.

Nach der  Vertragsunterzeichnung konnte der Auftrag für die 50 x 90m große Zelthalle durch die HALLE MESSE ausgelöst werden. Die Eisfläche nebst Zubehör wurde bereits durch die Stadt Halle bestellt. Hinsichtlich des Raumkonzepts finden täglich noch Anpassungen durch die Nutzer statt, sobald es eine Endversion gibt, können wir sie euch auch präsentieren.
Der Eisdom wird zukünftig 1600 bzw. optional 2200 Zuschauern Platz bieten und mit einer 30 x 60m großen Eisfläche ausgestattet sein.

Mit 6m Höhe an den Seiten bzw. 14m in der Spitze wird auch eine optisch sehr ansprechende Interimslösung realisiert werden können. Die Stadt Halle wird weiterhin 211.000 € für den Eissport zur Verfügung stellen, d.h. sich an den Betriebskosten des Eisdoms beteiligen. Die HALLE MESSE ist für die Geschäftsbesorgung zuständig und wird öffentliches Eislaufen anbieten. Für den ESV und die Saale Bulls konnten annährend identische Trainingsbedingungen umgesetzt werden, auch der normale Publikumseislauf wird in gewohnter Weise realisiert werden können.

Wegen der Vorlaufzeiten für die Produktion und den Bau des 50 x 90 m großen Zeltes,  eine Sonderanfertigung, wird erst ab 16. September (plus/ minus 1 Woche) die Eissaison beginnen können. Der verspätete Saisonbeginn ist auch für die Saalebulls  nicht zufriedenstellend, aber angesichts der langfristigen Sicherung des Eissports in Halle ein zu verschmerzender Aspekt.

Der Eissportverein dankt allen Parteien für die bisher sehr konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit, vor allem Dr. Wiegand, den Stadtratsfraktionen, dem Stadtsportbund in Person von Dr. Prochnow, sowie Hr. Rauschenbach, Hr. Kühr und Hr. Näther (Architekt). Sie alle  haben sich sehr stark für den Eissport engagiert und werden natürlich auch zukünftig das Projekt betreuen. Oberbürgermeister, Dr. Bernd Wiegand, stellte während der Pressekonferenz die Bedeutung des Eissports für Halle heraus: „Das ist die Sportart, mit der wir auch bundesweit nach Außen auftreten.”. Die Planungen für den Neubau der Eissporthalle laufen bereits an und waren unsere Grundvoraussetzung für den zeitlich befristeten Umzug an die HALLE MESSE.

Die Geschäftsstelle des MEC wird  zukünftig am Waisenhausring 1a, mitten in der Innenstadt, sein.  Fraktionsvertreter und der  Vorstand der HAVAG suchen gemeinsam mit dem Eishockey-Club nach einer praktikablen Lösung für den Transport der Fans zur und von der HALLE MESSE. Die Verhandlungen mit Sponsoren laufen derzeit auf Hochtouren.

Quelle: Saalebulls