Wenn der Wunschpunsch in falsche Hände kommt – Premiere am Puppentheater Halle

v.l.n.r.: Franziska Rattay, Christian Sengewald, Nico Parisius Copyright: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, ©Foto: Julia Fenske
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v.l.n.r.: Franziska Rattay, Christian Sengewald, Nico Parisius
©Foto: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, Fotografin: Julia Fenske

[©Foto: Julia Fenske] Er ist nicht nur schwer auszusprechen, sondern wenn er in die Hände der Falschen kommt auch sehr gefährlich, der „satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“. Der eine oder andere kennt vielleicht diese spannende  Geschichte  von Michael Ende. Kürzlich hatte das Stück rund um dieses teuflische Getränk in der Inszenierung von Ivana Sajevic  am halleschen Puppentheater Premiere.

Eigentlich sind die Stunden vor Silvester ja eher zum Vergnügen da, anders bei Zauberer Beelzebub Irrwitzer. Er hat sein Soll, Böses auf die Welt zu bringen, noch nicht erfüllt und ist deshalb sichtlich nervös.  Ähnlich geht es seiner Tante Geldhexe Tyrannja Vamperl, die vor Aufregung fast hyperventiliert. Da muss der Teufel eingreifen. Seine Gesandter, Maledictus Made, kündet den beiden bei Nichterfüllung des Paktes eine hohe Strafe an. Zum Glück gibt es da ja noch den Kater Maurizio di Mauro und den Raben Jakob Krakel.  Der »Hohe Rat der Tiere« hat sie geschickt, um das schlimmste zu verhindern.

Das Publikum kann nun in einem hochambitionierten Puppenspiel erleben, wie die Mächte miteinander kämpfen: Wie Maledictus Made (Franziska Rattay) über die Bühne schleicht, um Beelzebub (Christian Sengewald)   und Geldhexe (Sylvia Werner) an ihre Aufgaben zu erinnern oder Kater Maurizio (Nico Alexander Parisius) immer wieder seine romantische Ader in Form von italienischen Songs ausspielt. Dazwischen flattert Rabe Jakob Krakel (auch Franziska Rattay) aufgeregt über die Bühne. Rita Hausmann, verantwortlich für Bühne, Kostüme und Puppen hat dem Stück einen passenden Rahmen verliehen, einschließlich der Video Projektion von Philipp Engelhardt und der Musik von Leo Auri.

Ja und wie das alles ausgeht, das wird nicht verraten. Auf jeden Fall erwartet die großen und kleinen Besucher eine spannende und gleichsam vergnügliche Stunde im  halleschen Puppentheater.

Im Dezember kommt der „satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ noch acht Mal auf die Bühne.

Gisela Tanner

Foto: v.l.n.r.: Franziska Rattay, Christian Sengewald, Nico Parisius
©Foto:  Julia Fenske

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