Waserball: Die Zweite vom SV Halle holt Thüringen-Pokal mit 12:11 gegen Gera

Foto: SV Halle

[Foto: SV Halle] Am vergangenen Sonntagabend stand das Thüringer Pokalfinale zwischen dem SV Halle II und dem VfL Gera in Sömmerda auf dem Spielplan. In einer äußerst spannenden Begegnung gewannen die Hallenser letztlich glücklich mit 12:11 (2:2, 3:4, 2:2, 5:3).
Aufgrund der knappen Halbfinalspiele war ein Spiel auf Augenhöhe „vorprogrammiert“. Coach Hermann Klöpper stellte sein Team auf das konditionell und kämpferisch starke Team aus Gera entsprechend ein. Bereits im ersten Viertel war das Spiel hart umkämpft und beide Teams spielten voll auf Angriff. Die Hallenser ließen gerade in den Anfangsminuten zu viele Chancen liegen und leisteten sich unnötige Ballverluste durch Fehlabspiele (1. Viertel 2:2). Auch im zweiten Spielabschnitt wirkten die  Angriffsbemühungen meistens zu hektisch ohne den Blick für den oft freistehenden Nebenmann. Gera ging zweimal in Führung (2:3 und 3:4), ehe die Hallenser wieder mit 5:4 vorn lagen. Und das zweite Viertel blieb spannend. Gerade in diesem Abschnitt ging es ständig hin und her. Beide Teams leisteten sich zu viele individuelle Fehler. Der VfL Gera legte einen Gang zu und stellte drei Sekunden vor Viertelende auf 5:6, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.
Auch die Halbzeitansprache von Coach Hermann Klöpper änderte nicht viel am  Spielgeschehen. Im 3. Viertel glich Halle zunächst aus und der VfL Gera ging wieder in Führung. Das Gleiche wiederholte sich und so stand es vor dem letzten Viertel 7:8. Das Team aus Gera kam besser aus der Viertelpause und erhöhte aus Sicht der Hallenser auf 7:9. Selbst der Anschlusstreffer von Laurin Krause zum 8:9 brachte nicht die erforderliche Ruhe ins Spiel der Saalestädter. Nur 15 Sekunden später stand ein 8:10 für den VfL Gera auf der Anzeigetafel. Jetzt wurde es langsam eng und das Spielgeschehen immer hektischer. Drei Minuten vor Ende der Partie hatten Terence Weisgerber und Peter Gaudig mit sehenswerten Einzelaktionen den 10:10-Ausgleich geschafft. Jetzt hieß es kämpfen bis zum Ende.
Noch eine Minute auf der Uhr und Lennart Staudte schaffte erstmals seit langem wieder die Führung für die Hallenser, die Gera im Gegenzug erneut ausglich (11:11). Dann waren es nur noch 20 Sekunden Spielzeit für den SV II, um ein Fünfmeterschießen zu vermeiden. Fünf Sekunden vor der Schlusssirene war es Jörg Kahn, der seine gute Leistung mit dem 12:11 für die zweite Mannschaft des SV krönte. Der 6. Pokalsieg im 7. Thüringer Pokalfinale war perfekt.
Die Freude und Erleichterung bei Coach und Mannschaft war riesengroß, hatte man doch trotz mäßiger Leistung durch hohen schwimmerischen Aufwand und enormen Kampfgeist das Spiel noch gewinnen können. Im Spiel um Platz 3 setzte sich der Erfurter SSC gegen den SV Sömmerda mit 17:12 durch.

Für den SV Halle spielten:Fritz Felker, Thomas Gohrke, Peter Gaudig (1), Heiko Wünsch, Tom Beinert, Terence Weisgerber (2), Laurin Krause (3), Jörg Kahn (3), Heiko Zantop, Rank Fahrig, Niklas Ufer, Lennart Staudte (2), Peter Brode (1).

Quelle: SV Halle

 

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