Vortrag in der Saline: Diesseits und jenseits des Erzgebirges – Sächsische Bürger als Zechenherren“

Saline Museum ©T.Mergen
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Am 8. Oktober spricht der sächsische Historiker Dr. Hans Joachim Kessler im Salinemuseum über die Bedeutung sächsischer Bürger als Zechenherren.

In der Bedeutung von „zu gemeinsamen Thun verbundene Gesellschaft von Personen“ findet sich der Begriff der Zeche im Bergbau bereits Anfang des 13. Jahrhunderts. Damals bestand im sächsischen Freiberg die sogenannte „Häuerzeche“ als eine Gesellschaft von Personen, die sich zum Betrieb des Bergbaus verbunden hatten. Von der Genossenschaft ist die Bezeichnung der Zeche dann auf deren Besitz übertragen worden. In seinem Vortrag im Salinemuseum beleuchtet Referent Dr. Hans Joachim Kessler die besondere Bedeutung sächsischer Bürger als Zechenherren.

Dr. Hans Joachim Kessler, geb. 1949, hat in Leipzig Museologie und danach an der Humboldt-Universität zu Berlin Geschichte studiert. 1990 promovierte er an der Universität Leipzig. Seit mehr als drei Jahrzehnten widmet er sich der Aufgabe, Geschichte, Kultur und Natur – vorrangig im mitteldeutschen Raum – einem breiten Kreis Interessierter nahezubringen.

Quelle: Halloren- und Salinemuseum

 

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