Vom 25. bis 27. Mai -10. Hallisches Hansefest auf der Ziegelwiese

Der Hanseverein informiert über das Hansefest im Jahr 2018:

Am Anfang war die Saale, „der Krug zum Grünen Kranz“ und zwei Männer, die darüber sinnierten, wie man die Stadt am Fluss beleben könnte. Und dann kam die Idee. Saale, Salz, Halle, Hansestadt war wohl das nun folgen Brainstorming und daraus erwuchs ein Fest – das Hansefest. Das geschah vor genau 10 Jahren und in diesem Jahr jährt sich besagtes Hansefest nun zum 10. Mal. Aufgrund von Bauarbeiten am Riveufer nun schon zum
zweiten Jahr auf der Ziegelwiese. Natürlich wird ein aufmerksamer Rechner auf 11 Hansefeste kommen, aber im Jahre 2013 wollte die Stadt unbedingt das Salz- und Hansefest zusammenlegen, tat dies auch und sah ein, dass es nicht so recht funktionierte.

In diesem Jahr bietet der Hanseverein einiges mehr an. Da ist zum einen „Das Hansebuch“, genauer gesagt ein 160 S. starker Band, der unterhaltsam die Hansegeschichte der Stadt, die Ziele und Projekte des Hansevereins erläutert, mit vielen Bilder und über 40 QR-Codes mit multimedialen Inhalt von den vergangenen Hansetagen erzählt. Weitere Informationen und Publikationen des Hansevereins zur Geschichte der Stadt Halle gibt es im rot-weißen Hansezelt. Erstmalig wird zum hallischen Hansefest eine „Hallische Hansemünze“ in Gold und Silber geschlagen und kann erworben werden. Auf der Saale gibt es zudem ein Arbeitsschiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Merseburg, dass zwei Tage lang besichtigt werden kann.

Für die Kinder wird ein Mittelalterspielplatz geboten, der Spiele aus dem Mittelalter zeigt, sogar das verbotene Moberlespiel, aber auch Tauziehen oder Salzsackrennen ist dabei. Am Samstag können Kinder ein Schiffchen bauen, dass dann mit der Hansemagd bei einem Mittelalterumzug auf die Saale gebracht wird.

Im Hansekino werden einige Filme des Hansevereins gezeigt, von einer seriösen Dokumentation über die Zeit der Hanse, bis über einen Film in Slapstickmanier, einen Animationsfilm über die Salzsage, einen Film mit heiteren Episoden aus der Zeit der Hanse, gefilmt in der Erlebnisausstelllung „Halle – eine Hansestadt“ die 2011 in der Saline stattfand. Auch hier wurden die Filme ausschließlich durch den Hanseverein produziert.
Das ist aber noch längst nicht alles. Die Theatergruppe des Hansevereins namens Quinta-X-Essentia (sprich: quintax essentia) zeigt „den Esel, der auf Rosen geht“. Wer an die hallische Sage denkt, liegt genauso richtig, wie auch falsch, denn das Stück nimmt Bezug auf die Sage, wird aber ganz anders erzählt. Ritter liefern sich eine Kampfshow und Gaukler führen kurzweilige Stücke auf, die genauso wie im Mittelalter bunt und laut sind.

Am Samstagabend werden dann noch ein paar Highlights gezeigt, wie zum Beispiel frivole (aber harmlose) Geschichten aus Halle, die mit einer Lasershow untermalt werden. Eine Feuershow von Geierlamm und abschließend ein Feuerwerk werden den Samstag abschließen. Eine Musiktruppe wird am Abend noch ein wenig Kurzweil bringen. Sollte man genug von der Alten Hanse haben, so passiert man das Tor zur Neuen Hanse, die zum Bummeln und Handeln einlädt. Man kann nicht genug danken, dass des alles aus eigener Kraft der Mitwirkenden erfolgt, denn bezahlbar ist das eigentlich nicht, wenn Leute aus Enthusiasmus ein Wochenende für Besucher gestalten.

Informationen im Internet:
www.hallischehanse.de

 

Quelle: Hallischer Hanseverein e.V.