Verzahnung von Wirtschaft und Sport – junge Spitzensportler lernen die Praxis kennen

(c)Stadtwerke Halle - Sylvia König (hinten rechts), stellv. Schulleiterin Sportschulen Halle, Bernd Koller (hinten Mitte), Förderverein der Sportschulen Halle, Dr. Bernd Janson (hinten links), Rektor der Hoschschule Merseburg, Helmut Kurrat (vorn links), Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt Standort Halle, Jörg Siebenhüner (vorn rechts), Stiftung Sport Region Halle.
(c)Stadtwerke Halle - Sylvia König (hinten rechts), stellv. Schulleiterin Sportschulen Halle, Bernd Koller (hinten Mitte), Förderverein der Sportschulen Halle, Dr. Bernd Janson (hinten links), Rektor der Hoschschule Merseburg, Helmut Kurrat (vorn links), Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt Standort Halle, Jörg Siebenhüner (vorn rechts), Stiftung Sport Region Halle.
Foto:(c)Stadtwerke Halle – Sylvia König (hinten rechts), Bernd Koller (hinten Mitte), , Dr. Bernd Janson (hinten links),  Helmut Kurrat (vorn links),  Jörg Siebenhüner (vorn rechts)

Vor vier Jahren legten die Stadtwerke  einen weiteren wichtigen Grundstein, der die Berufsperspektive  junger Sportler verstärkt ins Auge fasst: Den Unternehmenspraktikumsverbund, der den Sportschülern ab der achten Klasse direkte Einblicke in die Vielfalt der Berufswelt ermöglicht. Mit der Hochschule Merseburg wurde dieser Verbund bereits auf ein späteres Studium ausgeweitet.

Schließlich haben Sportler aus Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren große Erfolge für sich verbuchen können. Das  gut funktionierendes Unterstützungsnetzwerk, das sowohl den Breitensport als auch den Spitzensport gleichermaßen fördert, so meinen die Stadtwerke Halle, sei ein Erfolgsgarant. Zu diesem Netzwerk gehören auch die Sportschulen Halle, die im Jahr 2015 bereits ihr 60jähriges Bestehen feiern. Sie sind, neben den Sportvereinen, für die fundierte Nachwuchsarbeit zuständig und gemeinsam mit den motivierten Trainern das Fundament des Erfolges.

Jetzt wurde diese Kooperation „Unternehmenspraktikumsverbund“ um weitere drei Jahre verlängert. Die  Netzwerkpartner, wie beispielsweise die Stiftung Sport und die sie tragenden Unternehmen, der Olympiastützpunkt und der Ausbildungsverbund der bze GmbH, setzen sich weiterhin dafür ein, den jungen Sportlern den Rücken für den Sport frei zu halten.

„Wir haben hier eine echte Win-Win-Situation. Die Schüler können sich beruflich orientieren, und die regionale Wirtschaft kann ihre Ausbildungsberufe vorstellen und junge Menschen frühzeitig ansprechen und binden“, waren sich Bernd Koller, erster Vorsitzender Förderverein Sportschulen Halle e.V., und Ute Haupt, Leiterin Leistungszentrum bildungszentrum energie GmbH in Halle, einig.

Silvia König, stellvertretende Schulleiterin der Sportschulen Halle erklärt: „Wir sind sehr glücklich, dass es die Kooperation sowohl mit der Wirtschaft, als auch mit der Hochschule gibt. Denn unsere Schüler müssen Sport und Beruf unter einen Hut bekommen. Doch durch den Sport erwerben sie bereits so genannte ‚Schlüsselqualifikationen‘ wie Disziplin, Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft, die ihnen ein ganzes späteres Leben helfen werden.“

„Uns ist wichtig, dass die jungen Leute in unserer Region eine berufliche Perspektive und beste Voraussetzungen für den Eintritt ins Berufsleben haben. Bereits in der 7./8. Klasse muss Berufsberatung für Schüler über die Eltern beginnen. Bei uns haben sie die Möglichkeit, Praxisluft zu schnuppern“, so René Walther und Prof. Matthias Krause, beide Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH. „So attraktiv Berufe wie Fitnesstrainer und Ergotherapeutin für Sportler sein mögen: Berufsorientierung sollte auch auf die ‚Zukunftsberufe‘ im technischen Bereich abzielen. Sie sind viel erfolgreicher und stärken zudem die mitteldeutsche Region.“ Dies unterstreicht auch die Envia Mitteldeutsche Energie AG.

Kay Senius, Chef der Landesarbeitsagentur Sachsen-Anhalt/ Thüringen betont: „Berufsorientierung beantwortet heute nicht mehr nur die Frage: Welche Ausbildungsberufe gibt es, sondern welchen Verdienst und welche Entwicklungsmöglichkeiten habe ich später? Ist ein begleitendes Studium möglich? Was genau kann ich später werden? Welche Möglichkeiten gibt der Markt her? Momentan gibt es zu viele Ausbildungsabbrecher.

Quelle: Stadtwerke Halle

Foto: (c)Stadtwerke Halle – Sylvia König (hinten rechts), stellv. Schulleiterin Sportschulen Halle, Bernd Koller (hinten Mitte), Förderverein der Sportschulen Halle, Dr. Bernd Janson (hinten links), Rektor der Hoschschule Merseburg, Helmut Kurrat (vorn links), Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt Standort Halle, Jörg Siebenhüner (vorn rechts), Stiftung Sport Region Halle.