Universitätsmedizin Halle – Schüler zu potentiellen Lebensrettern ausgebildet

universitätsmedizin erste hilfeJeder kann ein potentieller Lebensretter sein, wenn man die richtigen Informationen und Kenntnisse hat. Dann sinkt die Hemmschwelle, in schwierigen Situationen – beispielsweise nach einem Unfall – helfend einzugreifen. Das Simulationszentrum der Universitätsklinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin hat Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe des Landesgymnasiums „Latina“ in Halle in Maßnahmen der Ersten Hilfe ausgebildet. Etwa 100 Schüler/innen aus vier Klassen wurden jeweils einen Tag von je zwei Mitarbeiter/innen des Simulationszentrums unterrichtet. Ziel war es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren.

 Beispielsweise kann ein plötzlicher Herzstillstand jeden treffen – deshalb sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen.  Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen können schnell erlernt werden. Man kann nichts falsch machen. Jeder kann es – das ist auch das Motto der Mitarbeiter des Simulationszentrums für diese Ausbildungswoche gewesen. Die Gymnasiasten lernten unter anderem, wie eine stabile Seitenlage funktioniert und wie eine Herzdruckmassage korrekt angewendet wird. Theoretischer und praktischer Unterricht wechselten sich ab.

Quelle und Foto: Universitätsmendizin Halle
Foto (v.l.): Die Schülerinnen waren Reingard Voß, Uma Sostmann, Friederike Wilsenack.