Umstellung auf die Winterzeit – ADAC warnt vor erhöhtem Unfallrisiko

adacAn diesem Wochenende, in der Nacht von Sonnabend, 26.10. auf Sonntag 27.10., werden die Uhren wieder eine Stunde zurück gestellt und der Feierabendverkehr findet für die Autofahrer plötzlich im Dunkeln statt. Der ADAC weist in diesem Zusammenhang auf ein erhöhtes Unfallrisiko hin:

Nach der Umstellung auf die Winterzeit findet der Feierabendverkehr in der kommenden Woche für viele Autofahrer plötzlich im Dunkeln statt. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt rät deshalb zu erhöhter Vorsicht. Helle Kleidung bringt Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit.

Berufsverkehr in der Dunkelheit
Von Sonntag an wird es bereits am Nachmittag merklich dunkel. Das verlangt von den Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit. Wer temperamentvoll und zügig durch die Sommerzeit gefahren ist, muss sich jetzt umstellen. Denn der Berufsverkehr spielt sich von nun an vor-nehmlich in der Dunkelheit ab. Frühe Dämmerung, Regen und Nebel, fallendes Laub und glatte Straßen sind Faktoren, die das Unfallrisiko für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger erheblich erhöhen.

Sehen und gesehen werden
Die Erkennbarkeit spielt eine große Rolle für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern, denn eine dunkel gekleidete Person ist für einen Autofahrer erst auf rund 30 Meter, eine hell gekleidete dagegen bereits bei etwa 90 Meter Entfernung sichtbar. Fluoreszierende und reflektierende Kleidungsstücke sorgen für mehr Sicherheit und dienen dem eigenen Schutz.

Schulkinder sollten Sicherheitswesten tragen
Gerade Kinder auf dem Weg zur Schule sind in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet. Deshalb hat der ADAC auch in diesem Jahr wieder bundesweit 770.000 Erstklässler mit reflektierenden gelben Westen ausgestattet.
„Oft werden Kinder gerade in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern einfach nicht gesehen, deshalb sollten sie bei Dun-kelheit sich nie ohne Weste auf den Weg zur Schule machen“, appelliert der kommissarische Vorsitzende des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., Ulrich Krämer, an Eltern und Lehrkräfte.

Unfallgefahr: Wild zu anderen Zeiten unterwegs
Die Wildunfallgefahr ist in dieser Jahreszeit sehr hoch. Vor allem in der Nähe von Waldstücken queren Rehe, Hirsche und Wildschweine während der Morgen- oder Abenddämmerung häufig die Straßen. Obwohl die Tiere ihren Rhythmus nicht verändern, sind sie durch die Zeitumstellung früher unterwegs. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam sein. Der ADAC empfiehlt: Wildwechselschilder unbedingt beachten, Fuß vom Gas, Fahrbahnränder im Auge behalten und Sicherheitsabstand halten.

Quelle: ADAC