Übergabe des Hochschul-entwicklungs-plans der Burg Halle an Minister Möllring

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Als einzige Kunsthochschule des Landes Sachsen-Anhalt beteiligt sich auch die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle an den Haushaltskonsolidierungen des Landes und steht deshalb auch zum Bernburger Beschluss, in den folgenden vier Jahren einen Konsolidierungsbeitrag von 1,5 % des Budgets zu leisten.

Des Weiteren beinhaltet der verabschiedete Hochschulentwicklungsplan (HEP) einen Vorschlag, wie die Hochschule ihre bisher erbrachten Lehrleistungen, die auf 60 Professuren berechnet sind, zukünftig mit fünf Professuren weniger leisten kann. Dies entspricht einer Summe von 500.000 €.

Strukturelle Entwicklungsvorschläge im HEP betreffen folgende Themen:

–        Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den künstlerischen und gestalterischen Grundlagen des Fachbereiches Design und den bildnerischen Grundlagen im Fachbereich Kunst.

–        Neupositionierung der Kunstvermittlung / Kunstpädagogik.

–        Intensivierung der Dritten Studienphase.

–        Austarieren des gesamten Studienangebotes zur qualitativen Sicherung eines zukunftsfähigen Lehrangebotes.

–        Weiterer Ausbau der internationalen Beziehungen.

–        Integration der Textilmanufaktur in die Hochschule.

–        Terminierung des Neubauvorhabens für den Fachbereich Kunst.

Weiter mahnt der Senat der Hochschule in seiner Resolution die Landespolitik „mit Vehemenz, auch die Punkte im Wissenschafts-Gutachten aufzugreifen, die nicht nur eine Restrukturierung der Hochschulen zur Folge haben, sondern gerade auch deren Entwicklung fördern. Der Wissenschaftsrat hat der Landesregierung empfohlen, das lange geplante Neubauvorhaben für den Fachbereich Kunst in der Seebener Straße prioritär umzusetzen.“

Hochschulentwicklungsplan: http://www.burg-halle.de/hochschule/organisation/rektorat.html

Die Resolution des Senates: http://www.burg-halle.de/hochschule/organisation/senat.html

Quelle: Kunsthochschule Burg Giebichenstein