Straßenbahn – Linie 5 feiert 111jähriges Jubiläum

(c)Stadtwerke Halle - Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH (v.l.), Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) und HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz
(c)Stadtwerke Halle - Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH (v.l.), Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) und HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz
(c)Stadtwerke Halle – Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH (v.l.), Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) und HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz

Die elektrische Fernbahn Halle-Merseburg startete im März 1902, vor 111 Jahren, von Ammendorf aus den Linienverkehr zwischen Halle und Merseburg. Später wurde die Linie  erweitert und fuhr durch das Geiseltal bis nach Bad Dürrenberg. Die Strecke vom Geiseltal bis nach Mücheln wurde ab 1958 wegen des Braunkohleabbaus in der Region sukzessive stillgelegt. Im Jahr 1968 endet die Strecke dann in Merseburg-Süd, dort übernimmt bis heute die Merseburger Innenstadtlinie 15. Im Dezember 1971 öffnet schließlich die heute noch bestehende Verbindung zwischen Bad Dürrenberg bis Halle. Genau 33,238 Kilometer liegen zwischen den beiden Endhaltestellen Halle-Kröllwitz und Bad Dürrenberg. Während der Fahrzeit von eineinhalb Stunden und 57 Haltestellen kreuzt die Bahn neuralgische Punkte.

Bequem erreichbar sind beispielsweise in

· Bad Dürrenberg: Borlachmuseum, Gradierwerk und der älteste Eisenbahntunnel Deutschlands

· Leuna: der mit 1.300 Hektar größte Chemiepark Deutschlands und die Total Raffinerie

· Merseburg: der Luftfahrt- und Technikpark, die Hochschule und das Chemiemuseum

· Schkopau: der Dow Olefinverbund mit 1.900 Mitarbeitern

· Halle: die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Martin-Luther-Universität mit weinberg campus und das Technische Halloren- und Salinemuseum

Die Techniklinie 5 ist weit mehr als ein logistisches Transportmittel, sie ist wichtig für die Region, auch weil sie Industriekultur mit Innovationspotenzial und Wirtschaftskraft der Region verbindet.

Anlässlich des 111-jährigen Jubiläums der Überlandlinie 5, die seit 2012 als Techniklinie 5 firmiert, starteten Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand sowie Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, heute die neue Veranstaltungsreihe „Faszination Technik erfahren“:

Geplant ist, entlang der Linie 5 einmal jährlich herausragende Einrichtungen zu besuchen und dafür stehende Innovationen einem breiteren Interessentenkreis aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vorzustellen.  Gekoppelt ist „Faszination Technik erfahren“ an die Techniklinie 5, die dabei symbolisch für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung der Orte entlang ihres Streckenverlaufs steht.
Den Auftakt bildete eine Innovationsexpedition: Per Straßenbahn ging es von Merseburg nach Halle, Haltestelle weinberg campus. Als erster Gastgeber öffnete in unmittelbarer Nachbarschaft das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik (IWM) seine Pforten.

Quelle: Stadtwerke Halle

Foto: (c)Stadtwerke Halle – Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH (v.l.), Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) und HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz