Stiftung Händelhaus zieht Bilanz für 2012

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Im Jahr 2012 besuchten circa 35.000 Gäste aus aller Welt, u. a. aus Taiwan, Korea, Bhutan, Indonesien, Nigeria, Israel, Brasilien, Venezuela und Neuseeland, das Händel-Haus Museum und die Veranstaltungen der Stiftung Händel-Haus. Dabei sind die 45.000 Besucher bei den Händel-Festspielen nicht berücksichtigt. Nach 2011 mit ebenso 35.000 Besuchern (2010: 34.000) blieb die Zahl somit konstant.

Die stärksten Besuchermonate, so die Stiftung, seien  dabei die Sommermonate. Besuchten in den Vorweihnachtsmonaten Oktober bis Dezember durchschnittlich 2.300 Gäste monatlich das Geburtshaus und die Veranstaltungen waren es dagegen in den Sommermonaten durchschnittlich 3.700 Personen.

 

Unter der Direktion der Stiftung Händel-Haus steht auch das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus. Es ist seit Juni 2012 wiedereröffnet und zählte  knapp 2.000 Gäste bis zum Jahresende. An  zwei Tagen in der Woche steht es interessierten Besuchern zur Verfügung.

Besucherreiche Tage sind vor allem bekannte Spezialtage wie die Museumsnacht. Am 5. Mai 2012 kamen 610 Menschen in das Händel-Haus im Rahmen der Museumsnacht Halle-Leipzig. Auch die Händel-Festspiele sind ein wahrer Besuchermagnet. Im vergangenen Jahr fanden 2.851 Gäste während der Händel-Festspiele vom 31. Mai bis 10. Juni den Weg in das Geburtshaus. Im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus war es der „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September, der für einen wahren Besucherstrom sorgte. An diesem Tag kamen ca. 1.100 Besucher in die Räumlichkeiten des Hauses.

Wie die Jahre zuvor präsentierte die Stiftung Händel-Haus über 180 Veranstaltungen und zeigte damit erneut, welche Vielfalt Kultur für Jung und Alt bieten kann. Eine besonders beliebte Reihe unter den Gästen des Händel-Hauses ist das Seniorenkolleg von Frau Dr. Zauft. Aber auch die jeden Mittwoch stattfindenden Schallspiele für Kinder ab sechs Jahren erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Die  Zahl der Trauungen hat sich ebenfalls erhöht. Im letzten Jahr gaben sich 49 Paare in den historischen Räumen des Händel-Hauses das „Ja-Wort“. Das sind vier Paare mehr als in 2011 (2010: 30 Paare). Auch Fremdveranstalter buchen zunehmend gern die historischen Räumlichkeiten im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel für Events.

Quelle: Stiftung Händelhaus