Wohnen – Internet – Ehrenamt – Bürgerumfrage 2012 in Halle

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Wie die Stadt Halle informiert, erhalten in der nächsten Woche 6.000 zufällig ausgewählte Bürger und Bürgerinnen der Stadt  mit der Post Fragebögen der Bürgerumfrage Halle 2012. Diese wird in enger Zusammenarbeit der Stadt Halle mit dem Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von einem Team um Prof. Reinhold Sackmann durchgeführt. Die Bürgerumfrage, die in regelmäßigen Abständen seit 1993 bereits zum elften Mal durchgeführt wird, ermöglicht mit aktuellen Daten präzise städtische Planungen, z. B. für die  Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes.

Fragen zum Wohnen und Aussagen zur Qualität und Zufriedenheit mit der Internetversorgung, die offenbar für viele Einwohner der Stadt nicht völlig den Erwartungen entspricht, sind Schwerpunkte der Befragung in diesem Jahr. Auch  zum ehrenamtlichen Engagement der Bürger wird befragt, genauso wie zum Thema Pflegebedürftigkeit, zum Service verschiedener Ämter der Stadt, zu Stadtviertelproblemen und zur Haushaltskonsolidierung. Hohe Aktualität haben die Fragen zum beabsichtigten neuen Stadtentwicklungskonzept, für das jede Anregung willkommen ist.

Mit der Bürgerumfrage soll ein erster Schritt zu einer breiten und frühzeitigen Beteiligung der Bürger gemacht werden. Freiwillige für die Mitwirkung in vertiefenden Bürgerkonferenzen im Jahr 2013 werden gesucht.

Passend zum Befragungsthema Internet gibt es wiederum die Möglichkeit, die Fragen der Bürgerumfrage alternativ im Internet direkt zu beantworten. Unabhängig davon, ob die Fragen auf Papier oder im Netz beantwortet werden, bittet die Stadt Halle um eine rege Beteiligung. Je mehr Personen an der Befragung teilnehmen, desto repräsentativer sind die Einschätzungen der Bürger und desto ernster müssen Stadtrat und Verwaltung die Wünsche der Bürger und Bürgerinnen nehmen. Uwe Stäglin, Beigeordneter für Planen und Bauen: „Gerade durch die Bürgerumfrage können Zufriedenheit und Interesse der Bürger an städtischen Themen besonders gut abgelesen werden.“

Die Stadtverwaltung erwartet erfahrungsgemäß eine Rücklaufquote von mindestens 50 Prozent. Erste Auswertungsergebnisse werden voraussichtlich Ende März 2013 vorliegen.

Quelle: Stadt Halle