Spendenaktion – zwei hallesche Professoren sammeln als Kassierer Spenden im Supermarkt

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Ungewöhnliche Mitarbeiter bekommt der Edeka-Supermarkt in der Ludwig-Wucherer-Straße 57 am Samstag, 18.Juli 2015 .  Zwei Professoren der halleschen Universitätsmedizin werden zwischen 18 und 20 Uhr an der Kasse sitzen.   Professor Dr. Carsten Müller Tidow (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV) und Professor Dr. Patrick Michl (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I) wollen aber nicht nur kassieren, sondern auch Spenden für die Stiftung „Rudern gegen Krebs“ sammeln. Alle Umsätze, die in dieser Zeit über die Bänder der Kassen des Onkologen und des Gastroenterologen gehen, spendet der Edeka-Supermarkt an die gemeinnützige Aktion, mit der krebskranke Patientinnen und Patienten unterstützt werden. „Wir rufen alle Einwohner Halles auf: verschieben sie den Einkauf auf Samstagabend und sorgen sie mit uns dafür, dass eine große Summe über die Patienten zusammenkommt.“

Die Aktion der beiden Mediziner soll aber auch die Aufmerksamkeit  auf die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ richten:
In diesem Jahr findet am Sonntag, 26. Juli, zum ersten Mal auch in Halle die deutschlandweit bekannte Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ statt, die seit zehn Jahren von der Stiftung „Leben mit Krebs“ bundesweit initiiert wird. Denn regelmäßige sportliche Betätigung reduziert die subjektive und objektive Belastung von Erkrankung und wirkt sich positiv auf die  Therapieverträglichkeit aus. Die Halleschen Rudervereine und das  Universitätsklinikum Halle (Saale) sind in Kooperation mit der Stiftung getreten, um diese Benefizregatta in Halle zu ermöglichen. Mit den Einnahmen aus diesem Event soll ein Sportprojekt für Tumorpatienten am Universitätsklinikum finanziert werden. Über das Projekt hat der Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, gemeinsam mit Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV) die Schirmherrschaft übernommen.

Quelle: Universitätsklinikum