Sparpläne der Landesregierung bei Bildung und Kultur – es wird weiter protestiert

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Anfang der Woche gab es neue Aufregung über die Sparpläne des Landes, Grund war die Veröffentlichung einer (vorläufigen) Einschätzung des Wissenschaftsrates zur Universitätsmedizin in Halle. Empfohlen wurde dort u.a. die Verlagerung der vorklinischen Ausbildung nach Magdeburg – eine Todesstoß für die Universitätsmedizin – wie Universitätsrektor und die Verantwortlichen der medizinischen Fakultät einhellig meinten ( SR berichtete).  Auch die Kulturschaffenden und Bewohner der Städte und Regionen, in denen die Mittel für die Kultur vom Land gekürzt werden sollen (in Halle um ca. 3 Mio Euro jährlich), sind aufgebracht.

Gestern gab es dazu wieder eine beeindruckende Protestaktion auf dem Universitätsplatz in Halle, an der geschätzte 5.000 Menschen teilnahmen. Neben Vertretern der Universität -u.a.  Rektor Sträter – und der Kultur – z.B. nt- Intendant Brenner – gehörten auch Landespolitiker aus Regierung und Opposition zu den Rednern auf dem Universitätsplatz. Zuvor gab es einen Protestzug durch die Stadt mit ideenreichen Transparenten, einprägsamen Symbolen  und bedruckten T-Shirts. Kulturelle Beiträge begleiteten  die  Aktion der   Hochschulen und  Studenten aus Halle,  der Kulturschaffenden aus Halle und der Region und der Gewerkschaften.