Sonnabend war der Tatort in Elben

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit - Foto: H.-J.Paasch

[Jörg Schüttauf und Holger Umbreit Foto: H.-J.Paasch] Unser Autor Hans-Jürgen Paasch war mal wieder in der Region in Sachen Kultur unterwegs, diesmal im  im Eulenbergschen Hof im mansfeldischen Land in Elben:

Trotz ereignisreichem Wochenende mit Händelfestspielen und Champions League sowie
auch wieder einmal einer Baustelle auf dem Weg nach Halle, haben sich doch wieder viele
Besucher in das kleine mansfeldische Dorf im Fleischbachtal eingefunden. Klaus Adolfi hat
sich an seine Zeit in der Leipziger Schauspielschule erinnert und zwei Freunde von dort
eingeladen.
Jörg Schüttauf und Holger Umbreit lasen szenisch aus „Der 100-jährige, der aus dem Fenster
stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Als Kurzfassung: so etwas wie ein schwedischer
Forest Gump. Die beiden Schauspieler erzählten sehr kurzweilig das Leben des 100-jährigen
der viele Personen der Zeitgeschichte kennenlernt und dabei dem Lauf der Zeit einige
wichtige Anstöße gibt. Dieser Satz faßt alles zusammen: „Es gibt eigentlich nur zwei Dinge,
die ich besser kann als die meisten anderen. Ich kann Schnaps aus Ziegenmilch herstellen
und eine Atombombe zusammenbasteln.“
In kurzen Unterbrechungen blasen die Südbläser etwas passendes dazu. Zum Anfang gab es
die Klaus Doldinger-Tatort-Hymne, später einen größeren Block Blasmusik.

Text und Foto: Hans-Jürgen Paasch

 

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