Sommerfest der FDP mit guten Aussichten

(c)T.Mergen
(c)T.Mergen
(c)T.Mergen

Nicht nur lokal und überregional bekannte Persönlichkeiten der FDP gaben sich am Donnerstag Abend ein Stelldichein zum FDP-Sommerfest, auch hallesche Vertreter aus Wirtschaft und Politik wurden gesichtet. Als Location für ihr Fest hatten sich die Organisatoren diesmal eine besonders stimmungsvolle Kulisse ausgesucht. Schon im vorigen Jahr bewies die Partei ein gutes „Händchen“ mit der Wahl des Stadthafens für ihr Sommerfest. In diesem Jahr nun ließen sich die Besucher auf der Oberburg Giebichenstein vom abendlichen Sonnenlicht und vom Blick auf die Saale in Sommerstimmung bringen.

Es wurden bei Grillwurst und allerlei kühlen und anregenden Getränken interessante Gespräche geführt und Kontakte aufgefrischt. Der angekündigte „Stargast“ Rainer Brüderle konnte nicht kommen, ebenso hatte Halles OB Wiegand kurzfristig abgesagt.  Brüderle werde aber noch vor der Wahl Halle besuchen, wurde versichert. Anfangs begrüßten FDP-Fraktionsvorsitzender im halleschen Stadtrat,  Gerry Kley, und Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, die Besucher. Pieper wies auf die Burg Giebichenstein als symbolischen Ort der Freiheit hin, bekannt u.a. durch „Ludwig, den Springer“ (… ein Thüringer wie er selbst, hatte Kley zuvor bereits angemerkt ). Kritisch äußerte sich Pieper in Bezug auf die geplanten Kürzungen im Kulturbereich über die Landesregierung. So kämpften auch  Kultureinrichtungen in Halle ums Überleben meinte sie mit Hinweis auf den anwesenden Sänger der Oper Halle, Olaf Schöder. Es gäbe Unterstützung seitens der FDP für die Aktion „5 vor 12“  in Sachsen -Anhalt, die auch von Didi Hallervorden unterstützt werde.  Es geht auch anders, in Thüringen und Sachsen werde nicht an der Kultur gespart, so Pieper. Auch auf die Haltung ihrer Partei  zur Vorratsdatenspeicherung wies Pieper hin.

Nach diesem Exkurs in die Ernsthaftigkeit der Politik ging es in lockerer Atmosphäre bei jazzigen Klängen weiter.  Bunt gemischt war die Schar der Gäste, so wurde Kaufhof-Halle-Chef Wolfgang Schmid genauso gesichtet wie Halles ehemaliger Olympiasieger Andreas Hajek und Roland Gepert vom Peißnitzhausverein. Auch  City-Manager Wolfgang Fleischer und Christin Müller-Wenzel vom Kunstverein Talstraße waren unter den Gästen.

Gisela Tanner