Schmuckstadt Halle – Ausstellung in der Fährstraße mit ausgewählten Schmuckstücken

Künstlerin Beate Eismann Foto: (c)tannertext
Künstlerin Beate Eismann Foto: (c)tannertext
Künstlerin Beate Eismann
Foto: (c)tannertext

Schmuck von Künstlern, die als Studenten oder Lehrende mit der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle verbunden sind, ist weltweit bekannt und gefragt. Um das zu würdigen, zeigt die Galerie in der Fährstraße, Dependance des Kunstvereins Talstraße, seit dieser Woche die Ausstellung „Schmuck für Halle – Halle für Schmuck“.

Schmuck von Burg-Künstlern in der FährstraßeDer Kunstverein habe schon mehrmals Künstlern der Burg Raum für Ausstellungen gegeben, so zum Thema Malerei oder Glas, meint Christin Müller-Wenzel vom Kunstverein. Dem Schmuck widme man sich zum ersten Mal. Die beeindruckenden Schmuckstücke werden nicht klassisch hinter Glas oder Vitrinen aufbewahrt, sondern können in ihrer ganzen Pracht auf einer rauen Unterlage direkt betrachtet werden.

Schmuck von Burg-Künstlern in der FährstraßeNicht allen Hallensern sei bekannt, was für ein großes Thema Schmuckkunst in ihrer Stadt sei, meint Dr. Renate Luckner-Bien von der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Schon seit 1919 werden an der Hochschule künstlerische Schmuckstücke geschaffen, seit 1974 gäbe es eine eigene Schmuckklasse. Es sei vorstellbar, an der Moritzburg ein Schmuckkabinett ähnlich wie dem zu Ehren des Künstlers Ebert zu etablieren. An mehreren anderen Orten, z.B. im Stadtarchiv, sei z.Z. Schmuck der Burg sichtbar.

Schmuck von Burg-Künstlern in der FährstraßeIn der Fährstraße wird Schmuck von 15 Künstlern gezeigt, die wichtige Positionen an der Burg einnahmen, Schmuck von Lehrenden und Absolventen. Dem Betrachter präsentiert sich eine sehr individuelle Kunst, eine Schau von Autorenschmuck. Was für eine anregende Szene der Schmuckkunst in Halle mit weltweiter Ausstrahlung, meint Luckner-Bien und gerät ins Schwärmen, wenn sie die Schmuckstücke präsentiert.

Schmuck von Burg-Künstlern in der FährstraßeZu sehen ist Schmuck von David Bielander, Daniel Kruger, Jasmin Matzakow, Sawa Aso, Peter Skubic, Dorothea Prühl, Georg Dobler und Stephanie Fleck, aber auch von Beate Eismann, Antje Bräuer, Andrea Wippermann, Beate Klockmann, Vera Siemund, Margit Jeschke und Christine Matthias. Beim genaueren Betrachten entfaltet sich die Vielfalt der künstlerischen Ansätze und Fertigungstechniken. In der Fährstraße und an anderen Treffpunkten in Halle liegt die „Zeitung für Schmuck“ aus. Dort gibt es ausführliche Informationen zu den Kunstwerken und ihren Künstlern.

Doch der Schmuck wird nicht nur ausgestellt, er ist auch tragbar. Führende Galerien z.B. in Berlin und München, aber auch im Ausland zeigen und vertreiben Schmuck der Burg-Künstler.

Ausstellung ist noch bisweitere Fotos

Gisela Tanner www.tannertext.de Text und Fotos

Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße  Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße Schmuck von Burg-Künstlern in der Fährstraße

weitere Fotos