Salzforum 2017 beginnt am 20. April – Vortragsreihe im Halloren- und Salinemuseum

Saline Museum ©T.Mergen

Die historische Bedeutung des Salzes für die Stadt Halle ist unbestritten. Widerhall findet diese jedoch nicht nur in der Museumsarbeit im Salinemuseum oder der Pflege des Brauchtums der Halloren.

Als Forschungsbereich der Geologie und des Bergwesens ist das Salz auch ein bedeutendes Thema in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Im Jahr 2006 entstand deshalb die Idee, montangeschichtliche, salinistische und kulturgeschichtliche Themen in einer Vortragsreihe populärwissenschaftlich zu präsentieren und für eine breite Masse verständlich zu erklären. Seitdem ist das Salzforum eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm des Halloren- und Salinemuseums.

Und auch 2017 wird die Gemeinschaftsinitiative des Salinemuseums, der Interessengemeinschaft „Interessenverein Bergbau“, des Landesamtes für Geologie und Bergwesen, der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle und von VERSUM „Verein Salz und Umwelt e. V.“ von April bis November durchgeführt. In diesem Jahr umfasst der Veranstaltungsplan elf Veranstaltungen. Die Themen der Referenten beleuchten unter anderem in diesem Jahr das Bild des Bergmanns in der Literatur, die Geschichte des Salzes in Sachsen-Anhalt oder die Herkunft der Metalle der Himmelsscheibe von Nebra. Höhepunkt dieses Jahr wird eine Festveranstaltung am 11. Mai sein, in welcher u.a. die bisherige Arbeit des Salzforums gewürdigt wird.

Den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe bildet der Vortrag von Dr. Henry Rauche. Er wird am 20. April, 17 Uhr, über die Möglichkeiten für eine Wiederaufnahme der Kalidüngemittelproduktion in der Südharz-region sprechen.

Die Vorträge finden jeweils donnerstags um 17 Uhr im Technischen Halloren- und Salinemuseum statt. Alle Teilnehmer werden gebeten, am Vortragstag einen Unkostenbeitrag von 1 Euro zu entrichten.

 

Quelle: Halloren- und Salinemuseum

 

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