Saline“ ist „Sicheres Schwimmbad“

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Zwei Bademeister simulieren die Rettung mit einem Spineboard. Foto©: Stadtwerke

Erfreuliches vom Saline-Bad:
Ein sicheres Bad, moderne Rettungsmittel, qualifizierte Rettungsschwimmer und geschulte Ersthelfer sind beste Voraussetzungen für sommerlichen Badespaß. Die Bäder Halle GmbH hat nachweislich „sichere Schwimmbäder“, wie der Sicherheitscheck, dem sich das Unternehmen freiwillig unterzog, beweist. Das Freibad Saline erhielt sogar 5 von 5 Sternen. Die beste Vorsorge gegen Badeunfälle ist aber auch sicheres Schwimmen. Die Bäder Halle GmbH bietet in der Schwimmhalle Neustadt und im Stadtbad regelmäßig Seepferdchenkurse an.

Der Sicherheitscheck, dem sich die Bäder Halle GmbH bereits zum zweiten Mal unterzogen hat, ist ein Hallesches „Eigengewächs“. Gemeinsam wurde 2012 von der DRK Wasserwacht Halle und der Bäder Halle GmbH entwickelt. Der Vorsitzende der Wasserwacht, Dr. Sven Thomas, erklärt: „Technische Geräte müssen regelmäßig durch den TÜV geprüft werden. Für die Sicherheit im und am Wasser bzw. für die Wasserrettung dagegen existieren in Deutschland keine eindeutigen gesetzlichen Regelungen. Das macht nicht nur die Kunden, sondern auch die Bad-Betreiber und Rettungskräfte unsicher. Deshalb haben wir einen Katalog mit wichtigen Punkten erarbeitet. Diese reichen von der Überwachung des Badestrandes durch geschulte Rettungsschwimmer/ Ersthelfer über die Kennzeichnung von möglichen Gefahren bis hin zur Überprüfung von Rettungsmitteln. Insgesamt erhebt unser Check rund 150 Einzeldaten.“ Heute wird die Begutachtung, die im Erfolgsfall mit der Vergabe eines Sicherheitssiegels endet, zunehmend deutschlandweit nachgefragt. So gelten nun auch Bäder in Köln, Weinheim oder Nürnberg als „Sicheres Schwimmbad“. „Der Check“, weiß Ulrike Heinicke von der Bäder Halle GmbH, „kombiniert dabei statische Auswertungen, Ortsbegehungen, Interviews sowie praktische Rettungsexperimente und -übungen. Die Empfehlungen, die die Wasserwacht dabei ausspricht, zeigen uns als Betreiber, wie wir die Sicherheit vor Ort weiter optimieren können. Zudem appellieren wir aber immer auch an die Elternaufsicht! Sie ist unerlässlich und endet nicht am Eingang des Freibades.“

Neue Spineboards angeschafft

Bei der ersten Prüfung 2013 gab es beispielsweise den Hinweis auf sogenannte Spineboards. Diese Rettungsbretter sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, bieten aber die einzig wirksame Möglichkeit, Verunglückte darauf zu bergen und mühelos ans Ufer zu transportieren. Mit einem Rettungsring geht das nicht. Inzwischen verfügt die Bäder Halle GmbH über ebendiese Spineboards. Ulrike Heinicke freut sich über das druckfrische Siegel „Sicheres Schwimmbad“ ebenso wie auf das hochsommerliche Wetter diese Woche. „Wir sind optimal vorbereitet. Geprüfte Sicherheit, Wasser in bester Qualität und ein hochmotiviertes Team aus Rettungsschwimmern und Fachkräften für den Bäderbetrieb“ Mehr Informationen: www.wasserwacht-halle.org.

Quelle: Stadtwerke Halle