Saalesparkasse: Mittelstand geht es gut

stumpfDen mittelständischen Unternehmen in Deutschland geht es gut. Das bestätigen auch Auftragslage, Umsatz und Beschäftigungsperspektiven. „Nach wie vor ist der Mittelstand ein stabilisierender Faktor für die Gesamtwirtschaft. Das gilt auch für unsere Region.“, fasst der Vorstandsvorsitzende der Saalesparkasse Friedrich Stumpf (Foto) zusammen. Trotz der europäischen Schuldenkrise und einem verlangsamten Wirtschaftswachstum zeichnet sich im deutschen Mittelstand ein ungebrochener Trend zu weiter steigenden Eigenkapitalquoten ab. So haben sich die Quoten von 2010 von 16,9 Prozent auf 19,8 Prozent im Jahr 2011 erhöht. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der „Diagnose Mittelstand 2013“, die der Deutsche Sparkassen – und Giroverband in diesem Jahr zum zwölften Mal veröffentlicht.

In Halle und im Saalekreis, dem Geschäftsgebiet der Saalesparkasse, zeigt sich eine ähnliche Entwicklung der Eigenkapitalausstattung, die absolut betrachtet allerdings noch deutlich höher ist als im Bundesdurchschnitt. Selbst die aufgrund von Rechtsform und persönlicher Haftung traditionell nicht so stark mit bilanziellem Eigenkapital ausgestatteten kleinen Unternehmen bis 1 Mio. EUR Umsatz konnten nochmals zulegen und ihre Eigenkapitalquoten auf hohem Niveau von 22,3 (im Jahr 2010) auf aktuell 23,1 Prozent (im Jahr 2011) steigern. Bundesweit wurde für diese Unternehmensklasse eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 14,2 Prozent ermittelt.

Quelle: Saalesparkasse
Foto: Saalereporter Archiv