S-Bahn-Strecke zwischen Halle und Leipzig nach Sperrung wieder frei

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Bahnhof Schkeuditz: Zwei Wagen einer Regionalbahn bei langsamer Geschwindigkeit aus den Gleisen gesprungen – S-Bahn-Strecke zwischen Halle und Leipzig nach rund einstündiger Sperrung wieder frei • Haltepunkt Schkeuditz kann bis auf Weiteres nur mit Bussen erreicht werden

Im Bahnhof Schkeuditz sind heute Morgen gegen 7.30 Uhr zwei Wagen einer Regionalbahn bei langsamen Geschwindigkeiten im Bereich des Bahnsteigs 1 aus den Gleisen gesprungen. Dabei handelte es sich um die RB  26225 von Lutherstadt Wittenberg nach Halle, die aufgrund des Hochwassers über die S-Bahn-Strecke Halle–Leipzig umgeleitet wurde. Die Unfallursache wird derzeit ermittelt.

Zur betrieblichen Situation auf der S-Bahn-Strecke Halle–Leipzig:
Die S-Bahn-Strecke musste von  7.30 Uhr bis 8.45 Uhr zwischen Leipzig-Wahren und Schkeuditz zunächst vollständig gesperrt werden. Die Regionalexpresszüge und der Fernverkehr zwischen Halle und Leipzig waren davon nicht betroffen, da diese eine parallel laufende Strecke nutzen.
Seit 8.45 Uhr ist im Bereich des Bahnhofs Schkeuditz wieder ein Gleis für den Verkehr freigegeben worden. Die S-Bahnen zwischen Halle und Leipzig fahren also wieder planmäßig. Aufgrund der verminderten Gleiskapazität kann es jedoch zu Verspätungen kommen.
Aufgrund der Ermittlungen und anschließenden Bergungsarbeiten können die S-Bahnen bis auf weiteres nicht im Bahnhof Schkeuditz halten. Für Reisende von oder nach Schkeuditz ist Busnotverkehr zwischen Schkeuditz-West (für Fahrten in/aus Richtung Halle) und Leipzig-Wahren (für Fahrten in/aus Richtung Leipzig) eingerichtet.
Reisende zwischen Leipzig und Halle (Saale) nutzen bitte auch die Züge des RE 5 (Abfahrt jede Stunde zur Minute 11 in Halle (Saale) Hbf und zur Minute 21 in Leipzig Hbf).

Quelle: DB regional