Rund 1,6 Milliarden Euro für Investitionen der DB in Gleisnetz und Stationen in Sachsen-Anhalt

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Für den Zeitraum von 2015 bis 2019 plant die Deutsche Bahn 1,6 Milliarden Euro in die Eisenbahninfrastruktur in Sachsen-Anhalt zu investieren. Davon entfallen knapp 1,5 Milliarden Euro auf das Schienennetz, über 100 Millionen Euro auf die Bahnhöfe und 26 Millionen Euro auf Anlagen zur Energieversorgung.

Neben den Aus- und Neubauprojekten, die aus dem Bedarfsplan Schiene finanziert sind, sehen die derzeitigen Planungen für Sachsen-Anhalt bis 2019 unter anderem die Erneuerung von 45 Brücken mit 17.172 m² Brückenfläche, 395 Kilometern Gleis und 345 Weichen vor.

Für das Jahr 2015 sind Investitionen von rund 420 Millionen Euro geplant. Im Mittelpunkt der Investitionsoffensive der DB in Sachsen-Anhalt stehen die Fertigstellung der Aus- und Neubaustrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin (VDE 8) sowie die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungsanlagen und der Streckenausrüstung mit moderner elektronischer Stellwerkstechnik auf der bestehenden Gleisinfrastruktur.

Der Eisenbahnknoten Halle (Saale) wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert und an das Projekt VDE 8 angeschlossen. Er erhält elektronische Stellwerkstechnik und neue Gleisanlagen. Außerdem wird eine der modernsten Zugbildungsanlagen in Europa errichtet. Dafür investieren Bund und Bahn etwa 713 Millionen Euro (Informationen unter www.vde8.de). Im Dezember 2015 wird, nachdem bereits 2006 die Ausbaustrecke Berlin‒Halle/Leipzig in Betrieb ging, ein weiterer Streckenabschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin (VDE 8) zwischen Halle (Saale)/Leipzig und Erfurt den Betrieb aufnehmen. Die komplette Inbetriebnahme des Projektes VDE 8 erfolgt zum Fahrplanwechsel 2017.

Quelle: Deutsche Bahn regional