Raumbühne HETEROTOPIA kennenlernen bei Proben zu „Kein schöner Land!“ und Premiere „Anne“ im nt

Foto: T.Mergen
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Viel Neues gibt es in dieser Spielzeit bei den Bühnen Halle,  so hat Florian Lutz die Intendanz der Oper übernommen und ist damit Nachfolger von Axel Köhler und Stefan Rosinski ist neuer Geschäftsführer der Bühnen Halle. Mit einem Paukenschlag führt sich Florian Lutz ein. Zum Eröffnungsfestival der Spielzeit empfängt er die Besucher nicht in dem gewohnten Umfeld, sondern in der Raumbühne HETEROTOPIA. Das Interesse der Hallenser daran ist groß. Einige Vorstellungen des Festivals sind schon ausverkauft. Wer jedoch die Raumbühne kennenlernen möchte, und das auch noch kostenfrei, der hat am Donnerstag Gelegenheit dazu, denn die Proben zu der „musikalischen Heimatbeschwörung – kein schöner Land“ sind öffentlich bevor am Sonntag, den 25. September um 19.30 Uhr, die Premiere stattfindet.

 Wegen des großen Interesses an der Raumbühne können Interessierte am Donnerstag, den 22. September in die Vormittagsprobe (ab 11 Uhr) oder aber in die Abendprobe ab 19 Uhr gehen, wie schon betont, kostenfrei. In „Kein schöner Land“ erwartet den Besucher ein szenisches Konzert in der Konzeption und Regie von Katja Czellnik – eine festlichen Gala zwischen Konzert, Politshow und ritueller Beschwörung – so kündigen es die halleschen Bühnen an. Deutsche Kultur, die Musik, die Kunst soll im positiven Sinne gemeinsam gefeiert werden.

Die Staatskapelle Halle spielt unter der musikalischen Leitung von Michael Wendeberg u.a. Musik von Beethoven, Wagner, Weber, Eisler und Rihm, es erklingen Texte deutscher Dichter und Denker von Goethe bis Sloterdijk. Das Publikum ist auch eingeladen, „sich mit den Künstlern auf die Suche nach dem erhabenen Moment der musikalischen Erfüllung zu begeben und das verbindende Erlebnis des gemeinschaftlichen Singens zu pflegen! Denn Musik und Gesang, die gehen ins Gemüt. Die Musik, die aus dem Gemüt kommt und ins Gemüt geht, sie gehört wie Weniges sonst zur besonderen Kultur unseres gemütlichen Landes. Ihr ist sie gewidmet, die philosophische, kulinarische, humoristische, nachdenkliche und dabei stets unterhaltsame Heimat-Beschwörung.“

Doch auch die anderen Sparten der halleschen Bühnen sollten nicht vergessen werden. Hingewiesen sei auf die Premiere von „Anne“ im neuen theater, ebenfalls am Donnerstag, 22. September 2016 um  19.30 Uhr im Saal des neues theaters. Der niederländische Autor Leon de Winter bezeichnet  das Leben, Sterben und Weiterleben von Anne Frank als „eine der größten Geschichten des 20. Jahrhunderts“ und meint: „Solange es noch Rassismus und Fremdenhass gibt, müssen wir diese Geschichte erzählen“.

Gisela Tanner nach Informationen der Bühnen Halle