Programmiersprache für Pumpen von halleschen Informatikern

Durch die Entwicklung von effizienten, elektronischen Systemen und Online-Diagnosefunktionen können Fehler im laufenden Betrieb von Pumpen früher erkannt und Wartungskosten minimiert werden. Damit beschäftigen sich Wissenschaftler des  Instituts für Informatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Mit 400.000 Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre ein entsprechendes Teilprojekt.

„Ein neuartiges mikroakustisches Verfahren und frei konfigurierbare Hardware-Plattformen sollen die berührungslose Überwachung von Pumpen im Dauerbetrieb sichern“, erläutert Prof. Dr. Wolf Zimmermann, unter dessen Leitung am Lehrstuhl für Softwaretechnik und Programmiersprachen in den kommenden drei Jahren entsprechende Sprachen und Werkzeuge entwickelt werden. Diese bilden die Basis für eine formale, fach- und anwendungsspezifische Beschreibung der Funktionen von solchen hydromechatronischen Produkten.

„Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es eine einheitliche Elektronik-Struktur zur entwickeln, die für unterschiedliche hydromechatronische Systeme die Messung, Steuerung und Regelung übernimmt“, so Zimmermann. Dies schafft ein erhebliches Innovationspotenzial, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.

An dem Gemeinschafsprojekt sind neben der MLU die KSB AG, das Karlsruhe Institut of Technology, die Fachhochschule Coburg, die Leikon GmbH und die BestSens AG beteiligt.

Quelle: MLU