Premiere von „Nabucco“ an der Oper Halle

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operneuAm 5. April hat an der Oper Halle Verdis Oper „Nabucco“ Premiere.  Die Oper sollte sein erster großer Erfolg werden, obwohl er in den Jahren vor ihrer Entstehung  eine schwere Zeit durchlebte. Innerhalb kürzester Zeit verstarben seine beiden Kinder und seine Frau, seine letzte Oper war durchgefallen. Zeitweilig dachte Verdi sogar darüber nach, mit dem Komponieren aufzuhören. Allerdings gelang es dem Direktor der Mailänder Scala, Bartolomeo Merelli, Verdi davon zu überzeugen, sich das Libretto von Temistocle Solera zu „Nabucco“ anzusehen. Verdi willigte ein und schuf seinen ersten Sensationserfolg.

„Nabucco“ ist ein Drama um Macht, Religion und Freiheit, basierend auf der alttestamentarischen Geschichte um die Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 v. Chr.: Nabucco, König von Babylon, erobert Jerusalem und zwingt die Elite des jüdischen Volks ins babylonische Exil. Doch im eigenen Land gleitet Nabucco die Macht aus den Händen: In seiner Verblendung erklärt er sich selbst zum Gott und wird hierfür mit Wahnsinn gestraft. Seine Tochter Abigail entmachtet ihn. Erst als er sich zu dem Gott der Hebräer bekennt, findet Nabucco ins Leben zurück und kann seine zweite Tochter Fenena retten, die von Abigail dem babylonischen Gott Baal geopfert werden sollte.

Musikalische Leitung: Andreas Henning | Inszenierung: Christian Schuller | Ausstattung: Jens Kilian

Mit: Kwang Keun Lee (Nabucco), Romelia Lichtenstein (Abigail), Sandra Maxheimer (Fenena), Xavier Cortes (Ismaele), Ki-Hyun Park (Zaccaria), Ines Lex (Anna), Christopher O´Connor (Abdallo), Christoph Stegemann (Hohepriester).
Es spielt die Staatskapelle Halle.

Weitere Vorstellungen : 7.4., 15 Uhr, 19.4., 19.30 Uhr.

Ticketpreise: Premiere: 36,- – 15,- Euro. Weitere Vorstellungen: 30,- – 13,- Euro.

Quelle: Bühnen Halle