Präventive Chlorung des halleschen Trinkwassers beendet

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Seit 18. Juli mittags wird das hallesche Trinkwasser nicht mehr zusätzlich gechlort. Die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz informierte, dass nach Auswertung der letzten Proben die Nachdesinfektion in Oppin nicht mehr notwendig ist und außer Betrieb genommen wurde. Anlass für diese zusätzliche sehr geringe Chlorung war ein Rohrschaden an der Ostharzleitung.

Seit 30. Juni 2014 wurde das hallesche Trinkwasser durch die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz präventiv gechlort. Diese zusätzliche sehr geringe Chlorung war nicht zu schmecken und eine reine, gesundheitlich völlig unbedenkliche, Vorsorgemaßnahme. Es gab keinerlei Abkochgebot. Das Wasser konnte auch während der Chlorung ohne weiteres wie gewohnt getrunken werden. Anlass für diese zusätzliche sehr geringe Chlorung war ein Rohrschaden an der Ostharzleitung. Zur Reparatur musste der Vorlieferant der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH die Leitung komplett außer Betrieb nehmen. Für die Zeit der Reparatur (bis 1. Juli) wurden die Stadt Halle und der nördliche Saalekreis kurzzeitig mit Trinkwasser aus der Elbaue versorgt.

Die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH ist der Vorlieferant der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH. Seit im Dezember 2007 die Trinkwasserversorgung für Halle und das Umland auf Fernwasserversorgung umgestellt worden ist, bezieht die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) das Wasser zum größten Teil aus dem Wasserwerk Wienrode im Harz. Dort wird das Wasser aus der Rappbode-Talsperre aufbereitet. Ein weiterer geringer Teil des Wassers kommt aus der Elbaue bei Torgau.
Quelle: Stadtwerke Halle