Positive Bilanz der HWG für 2012

hwgDr. Heinrich Wahlen, Geschäftsführer der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH (HWG), beurteilt in einem Pressegespräch das vergangene Jahr als sehr positiv. „2012 stand ganz im Zeichen unseres 90. Geburtstags. Dabei haben wir uns das schönste Geschenk selbst gemacht. Wir konnten den Leerstand in unseren Beständen erstmals seit 1996 wieder auf unter zehn Prozent senken“, so Dr. Wahlen. Wie er weiter ausführte, liege der endgültige Jahresabschluss zwar noch nicht  vor, das prognostizierte Jahresergebnis von 6,5 Millionen Euro wird aber aller Voraussicht nach erreicht.Ein wichtiger Faktor sei bei dieser Entwicklung das anhaltend hohe Investitionsvolumen für Sanierung und Aufwertung der eigenen Bestände. Im Jahr 2012 wurden über 600 Wohnungen für insgesamt 18 Millionen Euro modernisiert, u.a. das Quartier Moritzzwinger (zirka 90 Wohneinheiten), das Quartier Lunzbergring (zirka 140 Wohneinheiten)  und das Quartier Grenobler Straße (zirka 90 Wohneinheiten). Dabei wurden u.a. neue Wohnungsgrundrisse geschaffen sowie energetische Sanierungen und Aufwertungsarbeiten im Wohnumfeld ausgeführt.Ein weiterer Aspekt der strategischen Bestandsentwicklung der HWG ist das Thema Abriss. Im Jahr 2012 wurden  die Abrissarbeiten am Riebeckplatz sowie im Robinienweg beendet und so 249 nicht mehr zukunftsfähige Wohnungen vom Markt genommen. Die HWG investierte seit 2003 insgesamt 320 Millionen Euro in die Entwicklung ihrer Bestände und leistet damit einen großen Beitrag für die Stadtentwicklung.Damit dies auch weiterhin möglich ist, so Dr. Wahlen, sei es dringend notwendig, der HWG in Zukunft wieder mehr Spielraum bei der Verwendung ihrer finanziellen Mittel zu geben. „Wir sind deswegen bereits mit Halles neuem Oberbürgermeister Dr. Wiegand, der auch Vorsitzender unseres Aufsichtsrates ist, im Gespräch“, sagte Dr. Wahlen mit Blick auf die etwa 50 Millionen Euro, die die HWG seit 2007 an den städtischen Haushalt abführte.

Mit der Fertigstellung und Wiedereröffnung des Wilhelm-Friedemann-Bach-Hauses, in dem Teile der Stiftung Händel-Haus untergebracht sind, hat die Wohnungsgesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Stadt geleistet, sie investierte in dieses Objekt  rund eine Million Euro. Daneben übernahm die HWG 2012 die Brunnenpatenschaften für den Eselsbrunnen (Alter Markt), den Handwerkerbrunnen (Brunos Warthe), den Trinkbrunnen (Geiststraße), den Pinguinbrunnen (Steinweg) sowie die Brunnenanlage an der Oper. Insgesamt profitierten über 30 Vereine, Veranstaltungen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur und Sport vom Engagement der HWG.

Quelle: HWG

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