Pietismus-Forscher aus aller Welt an der MLU

MLU ©saalereporter
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Der  IV. Internationale Kongresses für Pietismusforschung  unter dem Thema „‘Schrift soll leserlich seyn.‘ Der Pietismus und die Medien“beginnt am  Sonntag, 25. August, an der MLU. Bis zum Donnerstag, 29. August, werden dazu 200 Pietismusforscherinnen und -forscher aus aller Welt erwartet. Auf dem Programm stehen über 100 Vorträge in sechs parallelen Sektionen. Der Kongress wird ausgerichtet vom Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Die Frage, wie der Pietismus in die Welt und um die Welt herum gekommen ist, lässt sich mit einem modernen Begriff beantworten: Er hatte seine Medien. Der Pietismus hatte Bücher, Bilder und Anfassmodelle für den Schulunterricht. Und er hatte Institutionen, wie Missionsanstalten, Schulen, Buchhandlungen und dergleichen mehr. Der Pietismus, vor allem der Pietismus in Halle, war nicht nur ausgesprochen medienbewusst, er war in gewisser Weise auch außerordentlich kreativ: in der Aus- und Umgestaltung bekannter und der Entwicklung neuer Medien und ihrer lokalen wie zunehmend globalen Anwendung.

Der IV. Internationale Kongress für Pietismusforschung wird vom Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung derMLU in Zusammenarbeit mit den Franckeschen Stiftungen und der Historischen Kommission für die Erforschung des Pietismus ausgerichtet.

Interessierte Besucher sind willkommen. Die Tagungsgebühren betragen 40 Euro/ ermäßigt 20 Euro. Auch Tageskarten werden ausgegeben.

Weitere Informationen:

www.pietismus.uni-halle.de/veranstaltungen/kongress2013/programm_netz_20130820.pdf

Quelle: MLU