Pflegeheimbewohner nach der Aufhebung des Katastrophenfalls in kürzester Zeit wieder zurückverlegt

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Wie die Uniklinik informiert, wurden mehr als 40 Bewohner des AGO-Pflegeheims am Sonntag, 9. Juni 2013, nach der Aufhebung des Katastrophenfalls innerhalb weniger Stunden wieder in ihre Einrichtung zurückverlegt. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) hatte am Standort Ernst-Grube-Straße die AGO-Bewohner aufgenommen, nachdem das Heim auf Grund des Hochwassers evakuiert werden musste. Den Rücktransport organisierte der Pflegedienst des Universitätsklinikums selbst, um die örtlichen Rettungskräfte zu entlasten. Gehfähige Heimbewohner wurden durch den Fahrdienst des UKH transportiert. Einige bettlägerige Männer und Frauen worden in Kooperation mit einem spezialisierten Transportunternehmen zurückverlegt.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir die große Herausforderung gemeistert haben“, so Susann Krasemann, Pflegedirektorin des Universitätsklinikums. Schließlich könne solch ein Katastrophenfall nur bedingt vorbereitet werden. „Für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es selbstverständlich anzupacken.“ Auf die Uhr habe dabei niemand geschaut. Für alle sei es eine besondere Situation gewesen, zumal für die dementen Heimbewohner eigentlich eine gewohnte Umgebung wichtig sei. Um so intensiver haben sich alle Beteiligten um die Heimbewohner gekümmert.

Innerhalb weniger Stunden seien am Mittwoch, 5. Juni 2013, zwei Stationen des Universitätsklinikums für die zeitweiligen Besucher hergerichtet worden. Die Verpflegung wurde in Windeseile organisiert. Und die Ärzte aus dem Department Innere Medizin und aus der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie übernahmen die medizinische Betreuung. „Die Zusammenarbeit mit den Pflegeheim-Mitarbeitern hat problemlos funktioniert.“

Insgesamt hat das Universitätsklinikum 50 ältere Bürger der Stadt Halle betreut: 42 AGO-Heimbewohner sowie acht in der ambulanten Pflege Betreute.

Quelle: Universitätsklnikum Halle