Oberbürgermeister stellt Katastrophenfall fest

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Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand hat als Leiter des Stabes für besondere Ereignisse nachdem der Pegel Trotha den Stand von 7-Metern überschritten hat, den Katastrophenfall festgestellt und eine entsprechende Anordnung verfügt. Grundlage ist der § 16 Abs. 1 des Katastrophenschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.

Bewohnern und anderen Personen wird dringend empfohlen, folgende Gebiete vorübergehend zu verlassen:
Ortsteil Burg; – Ortsteil Planena; – Talstraße; – Gut Gimritz; – Ratswerder; – Wilhelm-Grothe-Straße

Bewohner und andere Personen in der Stadt Halle (Saale) haben allen Anordnungen der Katastrophenschutzbehörde oder der von ihr eingesetzten Einsatzleitung Folge zu leisten. In einem Katastrophenfall ist jedermann verpflichtet, bei Abwehrmaßnahmen Hilfe zu leisten, wenn er von der Katastrophenschutzbehörde oder einem von ihr Beauftragten dazu aufgefordert wird. Die Hilfestellung kann nur verweigern, wer durch sie erheblich gefährdet würde oder höherwertige Pflichten verletzen müsste. Personen, die hiernach zur Hilfestellung herangezogen werden oder mit Einverständnis der Katastrophenschutzbehörde freiwillig Hilfe leisten, haben für die Dauer der Hilfeleistung die Rechtsstellung eines Helfers.

Auf Grund der Lage musste jetzt auch der Gimritzer Damm komplett gesperrt werden.
Das Landesverwaltungsamt wird ständig über die Gesamtlage unterrichtet.

In Anbetracht der Lage sind Stromunterbrechungen in folgenden Straßen nicht auszuschließen:
Robert-Franz-Ring, Pfälzer Straße, Ankerstraße sowie in den Bereichen Ratswerder und Gut Gimritz.

Quelle: Stadt Halle