Nina Klöckner erhält Mitteldeutschen Journalistenpreis

Für ihren Beitrag „FC Lichtblick“ im Wirtschaftsmagazin Impulse erhält Nina Klöckner den mit 5.000 Euro dotierte Mitteldeutsche Journalistenpreis 2010/2011.  Klöckner ist leitende Redakteurin bei den Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien. Sie setzte sich mit der Reportage gegen insgesamt 49 Beiträge aus ganz Deutschland durch. Die Auszeichnung wurde gestern im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) in Halle vergeben. Da Nina Klöckner beruflich bedingt an der Preisverleihung  nicht selbst teilnehmen konnte, vertrat sie Andreas Kurz (3.v.l.), Leitender Redakteur Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien.

„Nina Klöckner ist ein großes Gesellschaftsporträt über den FC Erzgebirge Aue gelungen“, lobte der Juryvorsitzende und freie Journalist Sergej Lochthofen Der Beitrag stelle unterhaltsam das Zusammenspiel von Wirtschaft und Gesellschaft heraus. Sergej Lochthofen: „Neben der pointierten Sprache und der scharfen Beobachtungsgabe besticht die Autorin mit ihrem originellen Blick auf das Thema Fußball. Der FC ‚Lichtblick’, wie Nina Klöckner den Verein nennt, ist der inoffizielle Businessklub einer Region, in der die wirtschaftliche Lage nicht immer rosig ist.“ Eine lobende Erwähnung fand zudem die Beitragsserie „Oschersleben im neuen Jahrzehnt“ der Lokalredaktion der Oscherslebener Volksstimme aus Sachsen-Anhalt.

Zur 16. Auflage des Mitteldeutschen Journalistenpreises sprach IHK-Präsidentin Carola Schaar von einer schönen Tradition. „Die Stifter unterstützen seit Jahren eine journalistische Qualitätsarbeit für die Region.“ Gleichzeitig nahm Schaar die Redaktionsarbeit in den Blick: „Mein Eindruck ist, dass die Rahmenbedingungen journalistischen Arbeitens nicht einfacher geworden sind. Der Rotstift scheint – leider – oftmals dort zu regieren, wo eher die spitze Feder nötig wäre.“ Dabei sei Qualitätsjournalismus heute wichtiger denn je. „Die Sorgfalt ist der Gencode erfolgreicher Rechercheure“, mahnte die IHK-Präsidentin zur Sorgfalt.

Unter dem Leitgedanken „Eine Region erfindet sich neu“ haben sich deutschlandweit  Journalisten der Tages- und Wochenpresse, von Rundfunk und Online-Medien am Wettbewerb beteiligt. Die achtköpfige Jury nominierte drei Printbeiträge. Der Mitteldeutsche Journalistenpreis wird von der IHK, dem Journalistenverband Sachsen-Anhalt, der Metropolregion Mitteldeutschland sowie der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland verliehen. Circa 100 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissen­schaft und Verwaltung sowie Journalisten aus ganz Deutschland waren der Einladung zur Preisverleihung in die IHK nach Halle gefolgt.

Quelle und Foto: IHK Halle Dessau

Foto: ©IHK Halle Dessau
Carola Schaar (Präsidentin IHK Halle-Dessau), Jörn-Heinrich Tobaben (Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland), Andreas Kurz, Leitender Redakteur Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien, der die beruflich bedingt verhinderte Nina Klöckner vertrat, Juryvorsitzender Sergej Lochthofen, Gastrednerin Prof. Bascha Mika und Uwe Gajowski (Vorsitzender Journalistenverband Sachsen-Anhalt)