Neue Sonderausstellung im Museum Petersberg – Mitteldeutsche Stadt- und Flusslandlandschaften

Stiftskirche Petersberg - ©Foto: Gisela Tanner

Vom 04. Februar bis zum 05. März 2017 zeigen die Galerie KunstLandschaft und der GalerieVerlag Mitteldeutschland – sie haben beide ihren Sitz in Halle – die Originale zu den Kunstkalendern 2017 und aktuelle Arbeiten der beteiligten Künstler. Diese Form des Ausstellungsformates wird bereits zum 9. Mal in Zusammenarbeit zwischen dem Museum Petersberg, der Galerie KunstLandschaft und dem GalerieVerlag präsentiert. Die von Verlagschefin Arne-Grit Gerold und Galeriechef Robert Stephan herausgegebenen Kalender sind polygrafische Produkte von exzellenter Qualität. Angeboten werden sie als bewusste Alternative zu den verbreiteten Massenkalendern der Großverlage. In diesem Jahr wird ein ausgewähltes Repertoire von den fünf Künstlern Claudia Meinicke, Sabine Böhm, Eveline Köhler, Volker Seifert und Roland Gräfe gezeigt.

Die aus Boizenburg an der Elbe stammende Künstlerin Claudia Meinicke lebt heute in Merseburg. In diesem Jahr zeigt sie neue Aquarelle mit Motiven der Städte Leipzig, Dresden und Halle (Saale). Eveline Köhler stellte die Bilder für den Kunstkalender „Beschauliches Halle“ zur Verfügung. Seit 1999 freiberuflich-künstlerisch in Halle tätig, profilierte sie sich mit eigenem Malstil zu einer anerkannten und in weiten Kreisen bekannten Künstlerin von Halle. Für die Arbeiten der hier ausgewählten bedeutenden und markanten Bauwerke fand sie eine unverwechselbare Farb- und Formensprache. Ihre Bilder strahlen eine geheimnisvolle Ruhe aus und laden zum genaueren Hinschauen ein.

Die aktive Hinwendung zu der Bildenden Kunst setzte bei Roland Gräfe erst relativ spät ein. Im Jahr 2001 beendete er sein abwechslungsreiches Berufsleben und wandte sich intensiv dem eigenständigen künstlerischen Tun – der Malerei – zu.

Der Maler, Grafiker und Kunsthistoriker Volker Seifert wurde im Jahre 1966 geboren. Die filigranen Tuschzeichnungen seines Wandkalenders „Halle-Impressionen“ sind im quadratischen Format gehalten. Es gelingt ihm, mit der Schwarzweißtechnik wundervolle und beeindruckende Licht-Schatten- Effekte auf das Papier zu bringen. In der diesjährigen Schau werden erstmals auch Ölgemälde von Seifert gezeigt.

Die Bilder der Künstlerin Sabine Böhm beeindrucken besonders durch ihre sakrale Ausdrucksform, welche beim Betrachten eine Dreidimensionalität und die Anmutung von kostbarer Glasmalerei erzeugen. Sabine Böhm wählt Seide als Malgrund. Das verlangt eine sichere Hand. Sie beherrscht die Aquarelltechnik auf Seide ebenso perfekt wie die Konturentechnik und hat es auf diesem speziellen Gebiet der Malerei zu wahrer Meisterschaft gebracht.

Auch in diesem Jahr beweist sich das Thema Stadt- und Flusslandschaften des mitteldeutschen Raumes als ein geradezu unerschöpflich für unterschiedlichste künstlerische Handschriften und Ausdrucksformen.

Das Museum Petersberg ist täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Quelle: Museum Petersberg

 

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