Neue Sonderausstellung im Museum Petersberg: „Keramikgestaltung und Porzellanmalerei aus Halle“

Vom 25.08.2018 bis 23.09.2018 zeigt das Museum Petersberg die neue Sonderschau „Keramikgestaltung und Porzellanmalerei aus Halle“. In der Ausstellung werden verschiedenste Stücke von Porzellanmalerei der Künstlerin Erika Lutz sowie keramischer Raumschmuck von Lehrern und Absolventen der Kunst-Hochschule Burg-Giebichenstein zu sehen sein.
Mit dieser Ausstellung von Lehrern und Absolventen der Burg-Giebichenstein soll auf die Bedeutung dieser Schule für die vielfältige Entwicklung der Keramik aufmerksam gemacht werden. Die diesbezüglichen Anfänge gehen in die 1920er Jahre zurück. Deren Ziel war es, der Industrie technisch und formal gute Entwürfe zu liefern, die seriell herstellbar, geschmacksbildend, formschön, preiswert und funktional waren. Zu sehen sind Werke u.a. von Otto-Gerhard Müller, Astrid Lucke, Gertaud Möhwald, Gerd Lucke und Karl Fulle.
Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der halleschen Künstlerin Erika Lutz (1914-1996). Schon seit ihren frühen Lebensjahren spielte die Kunst und Malerei eine prägende Rolle. Von 1930 bis 1933 erlernte sie den Beruf der Porzellanmalerin. Nach dem 2. Weltkrieg holte sie dann ihre Meisterprüfung nach und führte ihr eigenes Geschäft der Porzellanmalerei. In den folgenden Jahren formte sie eine Werkstatt zur Ausführung von kunsthandwerklichen Dekorationen auf Kobalt- und Weißporzellane für Haushalts-. Zier und Luxusgegenständen. Zu ihren Porzellanlieferanten zählten die Fabriken „Oscar Schlegelmilch“ in Langenwiesen/Suhl, „Graf von Henneberg“ und Ilmenau, „Weimarer-Porzellan“ in Blankenhain sowie das Colditzer Porzellanwerk.
Die im Museum Petersberg gezeigte Ausstellung wurde von Heidrun Hausschild aus Salzatal und Claus-Dieter Edlich aus Kabelsketal zusammengetragen und dem Museum Petersberg zur Verfügung gestellt.

Das Museum Petersberg ist täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Quelle: Förderverein Petersberg

 

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