Neue Räume – neue Farben: Ausstellung mit Gemälden der Brücke-Maler

Kustus W. Büche und Direktor T. Freitag informieren über die Aussellung informieren über die Ausstellung
Kustus W. Büche und Direktor T. Freitag informieren über die Aussellung informieren über die Ausstellung
Kustus W. Büche und Direktor T. Freitag informieren über die Aussellung (c)tannertext

Der Direktor der Moritzburg Halle, Michael Freitag (Foto rechts) ist begeistert, mit dem neuen Entree und dem neuen Hintergrund kommen die Gemälde der aktuellen Brücke Ausstellung – Vernissage am 12.10. – noch besser zur Geltung. Die neue Ausstellung „Unmittelbar und unverfälscht. Die Brücke-Maler und ihre Motive“ der Sammlung Gerlinger zeigt ein neues Ausstellungskonzept, mit dem die Bilder den Museumsbesuchern auf eine neue Art vor Augen geführt werden sollen.

Neue Brücke Ausstellung Moritzburg 10-2013Wolfgang Büche (Foto), Kustos Gemälde, betont, dass die Sammlung Gerlinger über die Region hinaus bekannt ist und viele Besucher  extra deshalb nach Halle kommen. Mit dem neuen Konzept der Ausstellung werden die starren Konfigurationen aufgelöst. Die Schau widmet sich nicht der gesamten Brücke-Zeit, sondern beginnt mit dem Zeitrraum 2009/10, als sich die Künstler in Dresden von ihrer Formen-Sprache befreit hatten. Auch die Berliner-Phase und das Spätwerk wird in der neuen Ausstellung gezeigt, die Unterschiede zwischen den einzelnen Künstlern werden deutlich, so Büche. Auch er ist angetan von den neuen Konzept. Man laufe jetzt durch Räume mit großer Offenheit hindurch und die neue Farbigkeit  bewirkt eine noch bessere Ausstrahlung, die Bilder werden als Schmucksteine an den Wänden wahrgenommen.

Neue Brücke Ausstellung Moritzburg 10-2013Die Schau der Gemälde sei der Auftakt zu weiteren Ausstellungen. Malerei sei eine Königsdisziplin, so Büche, die Besucher fragen danach. Sollten die Brücke-Ausstellungen in den ersten Jahren die Fülle der Sammlung Gerlinger dokumentieren, gehe es jetzt um Akzente. Neue Brücke Ausstellung Moritzburg 10-2013Unter den gezeigten Werken ist auch erstmals ein Gemälde, das durch Hermann Gerlinger neu angekaufte wurde zu sehen,  „Erzgebirgslandschaft im Winter“ (1928) von Erich Heckel.

Das Gesamte Konzept des Museums ist im Umbruch, bedingt auch durch die Schließung des Kuppelsaals wegen des neuen Depots. Schon am 18. Oktober öffnet die nächste Ausstellung über den expressionistischen Bilderschatz aus Schirma.

Gisela Tanner www.tannertext.de

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