Montag Stiftung und Stadt Halle wollen Quartier Freiimfelde weiterentwickeln

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Die Stadt Halle und die gemeinnützigen Montag Stiftung bereiten einen Antrag auf Mittel aus dem neuen Förderprogramm der Europäischen Union „Urban Innovative Actions“ vor, um den halleschen Stadtteil Freiimfelde weiterzuentwickeln. Das Programm fördert bis zum Jahr 2020 Pilotprojekte im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung, in denen innovative und experimentelle Lösungen für Herausforderungen in Städten erarbeitet werden. Bundesweit haben sich Unter 64 Projekte für eine Zusammenarbeit beworben. Die Freiraumgalerie aus Halle gehört zu denen, die den Zuschlag erhalten haben.

Die Belebung und kulturelle Nutzung von Brachflächen ist Teil der Philosophie der Montag Stiftung. Bis zu fünf Millionen Euro aus dem Förderprogramm könnten dazu für Pilot-Projekte der Stadtteilentwicklung zur Verfügung stehen. Der Stadtteil Freiimfelde bietet sich für ein Engagement an, so ist zum Beispiel die Freiraumgalerie seit 2011 dort aktiv. In einem Workshop im Februar 2016 suchten Planer, Künstler der Freiraumgalerie und Architekten nach Projekten, die mit dem Fördermittelantrag eingereicht werden können. Weitere Workshops sollen in der nächsten Zeit folgen.

Gesucht werden Ideen zur Gründung von Unternehmen und zur gelungenen Integration sowie zur Aufwertung  öffentlicher Freiräume. Die Stadt arbeitet schon lange an der Revitalisierung des Stadtteils. Zum Beispiel flossen rund 17 Millionen Euro in den Straßenausbau im Gewerbegebiet Halle-Ost, auch wurde die Delitzscher Straße ausgebaut. Die Stadt erweiterte außerdem den Bürgerservice vor Ort. Ein Quartiermanager in der Freiimfelder Straße 103 bildet die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern. Hauptaugenmerk liegt in der Zusammenarbeit mit Vereinen und Initiativen.

Quelle: Stadt Halle

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