MLU Halle veranstaltet gemeinsam mit Pekinger Wirtschaftshochschule Workshop

Im Zeichen der Energiewende veranstaltet das Institut für
Wirtschaftsrecht der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg am 20. und 21. August 2012  zusammen mit einer PekingerWirtschaftshochschule einen Workshop zu den Herausforderungen in den Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und China im Zeichen der
Energiewende.

Verschiedene Themen, die sich mit den europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen im Rahmen der zahlreichen Anstrengungen in beiden Regionen der Welt im Hinblick auf eine Bekämpfung des Klimawandels stellen, werden betrachtet.Energiepolitische Gesichtspunkte spielen eine besondere Rolle. So gehen die Wissenschaftler auf Probleme der Subventionierung der Solarindustrie und entsprechende Gegenmaßnahmen ein, die in jüngerer Zeit von der Solarindustrie in Sachsen-Anhalt gegenüber chinesischen Importen ergriffen wurden.

Auch Fragen im Zusammenhang mit dem Energietransit und dem Emissionsrechtehandel u. a. im Luftverkehr werden beleuchtet.

Hintergrund:
Die Veranstaltung wird vom Institut für Wirtschaftsrecht
unter Federführung von Prof. Dr. Christian Tietje
organisiert. Kooperationspartner ist die University of
International Business and Economics (UIBE) in Peking. Die
UIBE gilt als eine der renommiertesten Universitäten in
China im Bereich der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
"Die Kooperation mit der UIBE spiegelt das herausragende
Niveau der wirtschaftsrechtlichen Forschung in Halle und
bei den chinesischen Partnern wider", sagt Christian
Tietje.

Unterstützt wird der Workshop am 20. August an der
Martin-Luther-Universität in Halle und am 21. August in den
Räumen des Deutschen Landkreistags in Berlin
von der Deutschen Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft mbH. Die Veranstaltung ist
öffentlich. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Quelle: MLU Halle