MLU – Campus Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) kann Arbeit fortsetzen

© tannertext
© tannertext
© tannertext

Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) kann dank einer aktuellen Auswahlentscheidung der Leibniz-Gemeinschaft für weitere vier Jahre seine Arbeit fortsetzen. Gemeinsam gefördert wird die regionale Kooperation durch die Leibniz-Gemeinschaft, das Land Sachsen-Anhalt sowie die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Klaus Pillen, Professor für Pflanzenzüchtung an der MLU und einer der beiden Sprecher des WissenschaftsCampus Halle dazu: „Aufgrund der weiteren Förderung sind wir nun bestens gerüstet, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern des WCH in den Feldern Forschung, Lehre und Öffentlichkeit in den nächsten vier Jahren auszubauen. Hierzu will der WCH die Integration weiterer Forschungseinrichtungen vorantreiben und besonders die Beteiligung von Partnern aus der Wirtschaft verstärken, speziell mit Firmen aus der Bioökonomie“, sagt .

In der zweiten Förderphase will der WCH zudem neue Verbundforschungsprojekte unterstützen und ein eigenständiges Konzept zur strukturierten Nachwuchsförderung im Bereich der Bioökonomie erarbeitet. Des Weiteren soll die Internationale Bioökonomie Konferenz in Halle fortgesetzt werden.

Um ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen zu erreichen, ist es unter anderem erforderlich, die Nutzpflanzen von morgen an Anbau- und Umweltbedingungen anzupassen. Die umfassende Nutzung aller Pflanzenteile muss weiter verbessert werden, um pflanzliche, gesunde Nahrungsmittel und Produkte für die Weltbevölkerung bereitzustellen. Der WCH als  Zusammenschluss von Experten auf dem Gebiet der Pflanzen-, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Biotechnologie, hatte sich bereits in den vergangenen drei Jahren speziell dieser Aufgabe gewidmet.

Quelle: MLU