Mitteldeutscher Verlag ist Regionalbuch AG beigetreten

Der Mitteldeutsche Verlag Halle gehört zu den sechs Regionalverlagen aus ganz Deutschland, die sich im September zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Anliegen dieser Vereinigung  mit dem  Namen Regionalbuch AG ist es,  im Buchhandel und bei Endkunden das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Regionalia (Bücher zu Themen aus der Region) große Chancen bieten, sich in der Medienkonkurrenz mit dem Buch zu profilieren.

Die Regionalbuch AG entstand aus dem Anliegen, die Potentiale, die in Regionaltiteln liegen, bei Buchhändlern und Kunden nachhaltiger ins Bewusstsein zu rücken. Denn: Regionalia sind weniger austauschbar und können in der Medienvielfalt besser bestehen als andere Warengruppen. Sie bieten dem Buchhandel große Chancen, sich in der globalisierten Warenwelt zu profilieren.

Zur Regionalbuch AG gehören die Verlage  be.bra Verlag (Berlin), Edition Temmen (Bremen), Hinstorff Verlag (Rostock), Klartext Verlag (Essen), Mitteldeutscher Verlag (Halle) und Silberburg-Verlag (Tübingen). Regelmäßige Treffen  zum Erfahrungsaustausch und zur Nutzung von Synergien bei Einkauf und Produktion  gehören zur Arbeit der AG. Zudem werden gemeinsam mit Großhändlern und Buchhändlern individuell zugeschnittene Angebote entwickelt.

Die Regionalbuch AG wird in Zukunft auch mit der „Buy Local“-Bewegung zusammenarbeiten. Hintergrund dieser Zusammenarbeit ist, dass Buchhändler insbesondere durch Regionalia ihr Profil schärfen und so ihren Kunden ein besonderes und unverwechselbares Angebot machen können. Dies fördert die Bindung an Stadt und Region – ganz im Sinne des Gedankens hinter „Buy Local“.

Quelle und Foto: Mitteldeutscher Verlag Halle

Foto: Dritter v. l. (kleines Foto links)Verlagschef  MDV Roman Pliske