Mitglieder der „Peißnitzhaus Förderkreis gemeinnützige eG“ feiern positive Bilanz der bisherigen Arbeit

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„Es grenzt schon an ein Wunder, dass sich die Mitgliederzahl seit der Gründung mehr als verdoppelt hat…“, so der Vorstand bei seinem Bericht auf der Generalversammlung der Genossenschaft am 5. Dezember 2014. Die Genossenschaft wurde gegründet, um den Peißnitzhaus-Verein zu stärken. Sie dient dazu, die Sanierung und die dauerhafte Nutzung des Peißnitzhauses auf solide Säulen zu stellen. Bisher sind 65 Mitglieder beigetreten. Darunter prominente Mitbürger wie die Bundestagsabgeordneten: Petra Sitte, Karamba Diaby und Christoph Bergner.

Vieles wurde bereits mit vereinten Kräften geschaffen: Das Haus ist durch neue Zwischendecken gerettet, Sicherungsmittel der Stadt stehen für die Dachsanierung bereit, erhebliche Fluthilfemittel werden ab dem nächsten Jahr sowohl vom Verein (für den Einbau von Sanitäranlagen) als auch von der Stadt für Flutschäden an der Gebäudesubstanz und den Außenanlagen verbaut. Die weiteren Sanierungsabschnitte werden im Zusammenhang mit der offiziellen Einordnung des Peißnitzhauses in das Fördergebiet „Soziale Stadt“ geplant. Dafür sind natürlich auch Eigenmittel nötig. „Umso wichtiger wird es für uns sein, jetzt die Genossenschaft weiter zu vergrößern und weiter zu professionalisieren – ohne dabei aus dem Auge zu verlieren, wofür wir alle beigetreten sind, nämlich der Kultur in der Natur am Peißnitzhaus eine Garantie zu geben, in dem wir die finanzielle Grundlage dafür schaffen.“, so der Vorstand.

1.000 Euro, die auch in Raten angespart werden können, sind die Grundlage für eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Man kann auch mehrere Anteile zeichnen – wie es schon einige Mitglieder getan haben. Die Genossenschaftsmitglieder partizipieren über eine Kultur- und Bildungsgarantie am Erfolg der Genossenschaft. Die Mitgliedschaft ist sowohl ein Gewinn für Sie und für (H)Alle als auch eine sichere Anlage, denn die Nachschusspflicht ist ausgeschlossen und die  Mitgliedschaft ist wieder kündbar.

Die Genossenschaft fördert nicht nur die Sanierung, Kultur, Inklusion, Bildung, Gemeinwohl-Ökonomie am – und bald auch im Haus, sondern sie ist auch ein herausragendes Modellprojekt mit Leuchtturmcharakter für Sachsen-Anhalt. Die Genossenschaft verzichtet bewusst auf Zinsen und versteht sich vielmehr als Bürger-, Sozial- und Kultur-Garantie-Genossenschaft für das Peißnitzhaus, die Peißnitzinsel.und die Kulturhauptstadt Halle.

Interessenten, die sich über den Stand der Sanierungsarbeiten informieren möchten, sind eingeladen, sich bei den öffentlichen Führungen, jeweils am Montag 16.30 Uhr, zu informieren.

Weitere Infos unter www.peissnitzhaus-genossenschaft.de