Mehr als 500 neue Patientenbetten am Universitätsklinikum

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Sie sind zwischen 10 und teilweise 30 Jahren alt: viele Patientenbetten am Universitätsklinikum Halle (Saale) entsprachen nicht mehr den Wünschen der Patientinnen und Patienten und erschwerten die Arbeitsbedingungen der Pflegenden und Ärzten. Doch das ändert sich nun: „Wir haben bereits 400 neue Betten beschafft“, erklärt die Leiterin des Zentralen Dienstes „Belegungs- und Patientenmanagement“, Jeannette Korbanek. Weitere 133 Betten folgen in den kommenden Wochen. Derzeit werden die neuen Betten in den „Dienst“ gestellt und die alten Betten ausgemustert. Möglich wurde diese Investition über fast 1,6 Millionen Euro durch die finanzielle Förderung des Landes Sachsen-Anhalt. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, PD Dr. Thomas Klöss, erklärt dazu: „Wir sind dem Land sehr dankbar dafür, dass durch diese Sonderförderung eine Ursache für häufige Patientenbeschwerden beseitigt werden konnte.“

 

Vor allem der technische Zustand der vorhandenen Betten sorgte oftmals für Probleme. Veraltete und nicht mehr dem modernen Krankenhausstandard entsprechenden Betten erschwerten den Mitarbeitern die Pflege, die Behandlung und auch den Patiententransfer innerhalb des Klinikums. Zum Teil konnte die Liegefläche in der Höhe und Neigung nicht verändert werden. Jeannette Korbanek: „Die neuen Krankenhausbetten werden unseren Patientinnen und Patienten ein bequemeres Liegen ermöglichen, unterschiedliche Lagerungsmöglichkeiten bieten und sind manuell sowie maschinell aufbereitungsfähig.“ Für die Mitarbeiter erleichtern die Betten die Arbeitsabläufe durch bessere ergonomische Bedingungen, Therapeuten können in den Betten die Therapiemaßnahmen gut durchführen und der Patiententransfer wird erleichtert.

Quelle: Universitätsmedizin