Mehr als 4500 Besucher bei DDR-Ausstellung

Halloren- und Salinemuseum ©Salinemuseum

Als Erfolg verzeichnet das Salinemuseum die Ausstellung  „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“, denn  mehr als  4500 Besucher sahen die Fotoschau.

Am vergangenen Sonntag endete die Schau, uns sie hat sich als Besuchermagnet erwiesen. Dieser Erfolg bestätigt den Halleschen Salinemuseum e.V. nachträglich, das Ausstellungsprojekt mit den Halle-Bildern des Fotografen Werner Schönfeld in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisiert zu haben.

Mehr als 80 Fotografien Werner Schönfelds, die allesamt in den 1980er Jahren entstanden sind, dokumentierten den baulichen Verfall der Stadt in den letzten Jahren der DDR. Schönfeld, der seine Bilder hauptsächlich im innerstädtischen Bereich aufgenommen hat, zeigte  damit nicht nur den Alltag der Menschen in der untergehenden Republik, auch der Umgang der Entscheidungsträger mit dem kulturellen Erbe war ersichtlich. „Ruinen schaffen ohne Waffen“ ist bis heute ein sinnbildlicher Ausspruch für die bauliche Situation, die geprägt war von Verfall und Abriss.

Quelle und Foto: Hallesches Salinemuseum e.V.