Medizin Halle – europäische Forschungsinitiative unter Beteiligung des Julius-Bernstein-Instituts bewilligt

(c) medizinische Fakultät MLU - Claudia Grossmann
(c) medizinische Fakultät MLU - Claudia Grossmann
(c) medizinische Fakultät MLU – Juniorprofessorin Dr. Dr.Claudia Grossmann

Wie die medizinische Fakultät der MLU Halle  informiert, wurde eine neue COST-(European Cooperation in Science and Research)Initiative mit Beteiligung des Julius-Bernstein-Instituts für Physiologie der halleschen Medizinischen Fakultät (Direktor: Prof. Dr. Michael Gekle) für einen Zeitraum von vier Jahren bewilligt. Für diese Initiative ist Juniorprofessorin Dr. Dr. Claudia Großmann (Julius-Bernstein-Institut für Physiologie) (Foto) als deutsche Repräsentantin des Verwaltungsausschusses benannt worden. Außerdem ist sie Leiterin eines der sechs Arbeitspakete der Initiative, an der insgesamt 41 Wissenschaftler aus zwölf Ländern beteiligt sind.

In der unter dem Schwerpunkt Biomedizin und molekulare Biowissenschaften (BMBS) geförderten Initiative BM1301 (Aldosteron und Mineralokortikoidrezeptor: Pathophysiologie, klinische Bedeutung und therapeutische Innovationen; ADMIRE) sollen die Forschungsarbeiten der verschiedenen europäischen und internationalen Partner koordiniert werden, um die diversen Effekte, den molekularen Wirkmechanismus und die Zielstrukturen des Blutdruck-regulierenden Hormons Aldosteron und seines Rezeptors, des Mineralokortikoidrezeptors, zu erforschen. Es sollen hieraus neue therapeutische Strategien entwickelt und zusätzliche Indikationen für entsprechende Antagonisten dieses Signalweges abgeleitet werden.

COST ist neben EUREKA und den EU-Rahmenprogrammen eine der drei Säulen der Forschungszusammenarbeit in Europa mit dem Ziel Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen zur Realisierung eines gemeinsamen Forschungsvorhabens zusammenzuführen. Zusätzlich nimmt COST in der europäischen Forschungslandschaft eine Initiatorenrolle ein, indem auch europäische nicht-EU-Länder als vollwertige Mitglieder integriert werden können und Themen gefördert werden, für die auf europäischer Ebene noch keine ausreichend etablierte Koordination besteht oder im thematisch eng gefassten EU-Gemeinschaftsprogrammen kein Raum ist. Weitere Informationen unter

http://www.cost.eu/domains_actions/bmbs/Actions/BM1301.

Quelle und Foto: Universitätsklinikum Halle