Meckelsche Sammlungen – Buchvorstellung zu außergewöhnlichen Exponaten der menschlichen Anatomie

Fachleute meinen, dass die Meckelschen Sammlungen im Institut für Anatomie der Universität Halle deutschland-, oder gar europaweit ohne Vergleich sind. Die anatomische Lehr- und Forschungssammlung ist eine einzigartige Schatzkammer. Schon ab dem 18. Jahrhundert trug die Ärztedynastie Meckel ein privates Arsenal von mindestens 12 000 Stücken zusammen. Fortan pflegten und ergänzten Kustoden die Sammlung, retteten sie über die Zeiten. Die filigranen Präparate wirken wie kleine Kunstwerke. Insgesamt ergeben sie ein einmaliges Kompendium zur menschlichen Anatomie.

DerVerlag Janos Stekovics hat zu dieser Sammlung einen großformatigen, durchgehend farbigen Text-Bildband mit brillanten Drucken herausgegeben. Text von Rüdiger Schultka / Fotografien von Janos Stekovics

Prof. Rüdiger Schultka leitet seit mehr als 20 Jahren dieses „vorzüglichste Cabinett in unserer Stadt“, wie einst eine zeitgenössische Chronik schwärmte. Er ist ihr profundester Kenner, ihr leidenschaftlichster Anwalt. Er weiß seine verblüffende und verblüffend vielfältige Institution so darzustellen, dass sie zu viel mehr wird als nur einem Ort für Experten.

Am 19.12. 2012 um 18.00 Uhr findet eine öffentliche Buchvorstellung im Elisabethsaal des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 in Halle (Saale) in Anwesenheit von Autor und Fotograf statt. 

Das vorzüglichste CabinettDie Meckelschen Sammlungen zu Halle (Saale), Geschichte, Zusammensetzung und ausgewählte Präparate der Anatomischen Lehr- und Forschungssammlungen
Herausgegeben vom Förderverein Meckelsche Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg e. V.

Quelle und Bereistellung Cover-Foto: Verlag Janos Stecovics