Leopoldina-Vorlesung über Anfänge der wissenschaftlichen Karriere Ernst Haeckels

© saalereporter
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Im Mittelpunkt der  Leopoldina-Vorlesung am Montag, 17. Februar, 18 bis 20 Uhr stehen stehen die Briefe von Carl Gottlob Haeckel an seinen Sohn Ernst (1834-1919).  Unter dem Titel „Einen Naturforscher zum Sohn haben: Ernst Haeckels erste Karriereschritte im Spiegel der Familienkorrespondenz“ referiert Dr. Thomas Bach über die Anfänge der Karriere des später berühmten Wissenschaftlers. Bach ist Co-Leiter des Langzeitprojektes „Ernst Haeckel: Briefedition“ das am Ernst-Haeckel-Haus in Jena betreut wird.

Der wissenschaftliche Werdegang des Naturforschers Ernst Haeckels (1834-1919) vom Student der Medizin bis zum ordentlichen Professor der Zoologie wurde bisher unter anderem mit Hilfe von Briefen nachgezeichnet, die Haeckel zwischen 1852 und 1865 an seine Eltern geschrieben hat. Die Gegenbriefe der Eltern wurden dagegen kaum ausgewertet, obwohl Haeckels Vater Carl Gottlob regen Anteil an Haeckels Ausbildung nahm und ihm in vielen Entscheidungen mit Rat und Tat zur Seite stand. Diese Lücke wird nun im Rahmen des seit 2013 geförderten Langzeitprojekts der Ernst-Haeckel-Briefedition geschlossen. 170 Briefe von Haeckels Vater erlauben neue Einblicke in eine anfangs ergebnisoffene wissenschaftliche Karriere. Insgesamt sind mehr als 40 000 Briefe aus der Korrespondenz Ernst Haeckels Gegenstand des Forschungsvorhabens.

Leopoldina-Vorlesung
„Einen Naturforscher zum Sohn haben: Ernst Haeckels erste Karriereschritte im Spiegel der Familienkorrespondenz“
Montag, 17. Februar 2014, 18:00 bis 20:00 Uhr
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Jägerberg 1, Halle (Saale)

Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: Leopoldina