Kunststiftung Sachsen-Anhalt: Ausstellung Perfect NATURE! und Ausschreibung New York Stipendium

Grafik: Kunststiftung Sachsen-Anhalt
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Ausstellung * Stipendium

Ausstellung Perfect NATURE!

Noch bis zum 11. Oktober ist in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in Halle die Stipendiatinnen-Ausstellung Perfect NATURE! zu sehen.

Was fasziniert an Pflanze und Tier, an Landschaft und natürlich Gewachsenem, dass die Natur stets ein bedeutendes Thema der bildenden Kunst ist? Das an sich Bedeutungslose, urwüchsig Gedeihende erlangt erst in der künstlerischen Darstellung einen Sinn, wird verwandelt zum Aufmerksamkeit fordernden Objekt, zur Projektionsfläche individuellen Erlebens.

Zu sehen sind Arbeiten von 11 Stipendiatinnen:

Claudia Berg zeigt grafische Arbeiten aus ihrem Stipendium „Gärten Mitteldeutschlands als Inspiration romantischen Denkens“, eine Spurensuche nach der Verbindung zwischen Landschaften und den lyrischen Texten bedeutender deutscher Dichter und Schriftsteller. Katrin Neubert hingegen tauchte in die Mikrobiologie ein. Inspiriert von der mikroskopischen Forschung von Zellkulturen im Biologicum der Universität Halle, schuf sie eine keramische Werkreihe von überdimensionalen Petrischalen und Viren. Die Arbeiten der Textilkünstlerin Anna Maria Gawronski lassen in die Welt der Glühwürmchen eintauchen. „Nichts ist schöner, als dem raschelnden Geräusch der Blätter der Pappel im Wind zu horchen oder das so selten gewordene flackernde Licht der Glühwürmchen in einer Sommernacht zu beobachten. Genau dies möchte ich durch meine Kunst an die Außenwelt bringen.“, so Anna Maria Gawronski.

Künstlerinnen:
Ursula Achternkamp, Anne Rose Bekker, Claudia Berg, Anna Maria Gawronski, Friederike von Hellermann, Sara Möbius, Katrin Neubert, Claudia Richter, Constanze Rilke, Sophia Wiest und Katrin Zickler

Programm
10. Oktober 2015, 15 Uhr Kuratorenführung mit Dr. Ines Janet Engelmann

09. September – 11. Oktober 2015
PERFECT NATURE!
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11 | 06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: Mi–So  14–18 Uhr

New-York-Stipendium

Eingebunden in das angesehene International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York können Künstler und Kuratoren aus Sachsen-Anhalt in die New Yorker Kunstszene eintauchen, Kontakte knüpfen, Projekte realisieren sowie Arbeitsergebnisse präsentieren.

Seit 2006 vergibt die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des internationalen Stipendiatenprogramms jährlich ein Stipendium an Künstler und Kuratoren aus Sachsen-Anhalt für einen dreimonatigen Aufenthalt im renommierten International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York. Hier treffen Künstler aus aller Welt aufeinander und lassen sich von New York, dem Schmelztiegel verschiedenster Nationalitäten, Rassen, Kulturen und Mentalitäten inspirieren und spüren das weltweit einzigartige Klima der Freiheit und Toleranz.

Das Team des ISCP organisiert Kontakte zu Kuratoren, Museen, Galerien und Presse. Regelmäßig werden „Guest Critics“ (Fachleute aus der New Yorker Szene sowie aus großen, international renommierten Kunstinstitutionen) eingeladen, um anwesende Künstler kennenzulernen. Öffentlichkeitswirksam organisiert das ISCP die „Open Studio Days“, an denen die Stipendiaten zum Besuch ihrer Ateliers einladen.

Die Kunststiftung trägt die Kosten für ein dreimonatiges Arbeitsstipendium am ISCP, die Miete des Ateliers und des Apartments für 3 Monate, sowie Reise- und Auslandsversicherungskosten. Außerdem erhält der Künstler bzw. Kurator ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro pro Monat.

Gefördert werden Kunstschaffende der bildendenden und angewandten Kunst sowie Kuratorinnen und Kuratoren, die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt haben und berufliche Erfolge nachweisen können. Studierende können sich nicht bewerben. Die zeitliche Verfügbarkeit in der Zeit des beantragten Stipendiums wird vorausgesetzt.

Bewerbungen können bis zum 10. Dezember 2015 (Posteingangsstempel der Landeskunststiftung) eingereicht werden.

Weitere Informationen unter www.kunststiftung-sachsen-anhalt

Quelle und Grafik: Kunststiftung Sachsen Anhalt