Kunstmuseum Moritzburg lädt zum KunstGenuss ein

moritzburgDas Kunstmuseum Moritzburg lädt am Mittwoch, dem 2. Juli, 12 Uhr, zur neuen Veranstaltungsreihe „KunstGenuss“ ein. Die Besucher können sich auf inspirierende Kunst und schmackhaftes Essen für die Mittagspause freuen.

Hintergrund:

Jeden ersten Mittwoch im Monat wird für zwanzig Minuten ein Objekt der Dauer- oder Sonderausstellungen präsentiert. Hier erfährt man Wissenswertes über das jeweilige Werk oder einen ausgewählten Künstler. Anschließend sorgt das Angebot des MoritzKunstCafés mit seinem  Mittagstisch für kulinarische Genüsse.

das Thema diesmal: „Albert Hennig | Feder mit Stein und Schleier, Bauhauszeit in Berlin, 1933“. Es spricht T. O. Immisch, Kustos der Sammlung Fotografie.

Der sozialdemokratische Arbeiterfotograf Albert Hennig (1907 Leipzig–1998), gelernter Betonbauer, war besonders intensiv in der Zeit seiner Arbeitslosigkeit ab 1929 mit der Kamera unterwegs. Er beschäftigte sich mit den Themen Arbeit, Arbeiter und Not der Arbeitslosen in Leipzig. Mit einem Teil seiner Aufnahmen bewarb er sich am Bauhaus in Dessau, um „Reklamemann“ zu werden. 1932 absolvierte er den obligatorischen Vorkurs bei Josef Albers, bis zur Schließung der Schule 1933 in Berlin besuchte er die Fotoklasse bei Walter Peterhans. In seiner Bauhauszeit entstanden Bilder von einer Parisreise und die typischen Materialstudien, die Peterhans von seinen Schülern verlangte. Durch die Ausbildung am Bauhaus wandte Hennig sich von der Photographie ab und der Malerei und Graphik zu. Bis zum Erreichen des Rentenalters konnte er nur gelegentlich und neben seiner Berufstätigkeit künstlerisch arbeiten, intensiver dann in den ihm verbleibenden Jahren.

Quelle: Kunstmuseum Moritzburg